VGH vertagt Verhandlung auf heute

+
Das Thema Umgehung bleibt aktuell.

Kassel ‐ Verhandlungsmarathon zur Ortsumgehung Offenthal: Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hat gestern Abend um 20 Uhr die mündliche Verhandlung über Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss für die Südumgehung des Dreieicher Ortsteils vertagt. Von Katja Schmidt

Seit 10.15 Uhr hatte sich der 2. Senat mit dem Thema befasst. Die Verhandlung über die Klagen etlicher Landwirte, Pferdehofbetreiber sowie eines Tankstellen- und eines Autohausunternehmers soll nun an diesem Mittwoch um 13 Uhr fortgesetzt werden. Der Rechtsanwalt der Kläger, Matthias Möller-Meinecke, hatte dafür gestern Abend 17 weitere Beweisanträge schriftlich überreicht. Wegen der überlangen Sitzung fiel gestern auch noch kein Urteil über die Klage der Stadt Rödermark gegen den Planfeststellungsbeschluss. Fünf Beweisanträge zur Belastung von Urberach durch die neue Straße hatten bereits am Vormittag die Verhandlung über die Klage Rödermarks in die Länge gezogen. Der VGH gab allerdings keinem der Anträge von Möller-Meinecke statt.

Immer wieder beugten sich Richter, Kläger und Beklagte über die Planungskarten. Der 2. Senat ließ sich genau die Begebenheiten erläutern. Warum solche Arbeit an Sachlösungen nicht auch bei der Planung möglich war, ärgert so manchen im Publikum.

Quelle: op-online.de

Kommentare