Verteidiger sieht fahrlässige Tötung

Kassel - Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Frau hat der Verteidiger maximal fünf Jahre Haft für den Angeklagten gefordert. Der Angeklagte sei vermindert schuldfähig, begründete der Verteidiger das von ihm geforderte niedrige Strafmaß.

Maximal fünf Jahre Haft hat der Verteidiger im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Mutter von zwei kleinen Kindern in Trendelburg für seinen Mandanten gefordert. Der Angeklagte (36) soll die 32-Jährige im Juli 2010 auf ihrer Walkingrunde auf dem Diemelradweg brutal vergewaltigt und erwürgt haben.

Verteidiger Udo Sievers sagte am Mittwoch vor dem Landgericht Kassel, der Sex sei einvernehmlich geschehen und der 36-Jährige betrunken gewesen. Deshalb komme für ihn nur eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung bei verminderter Schuldfähigkeit in Betracht. Die Staatsanwaltschaft hatte eine lebenslange Haft wegen Mordes und Vergewaltigung gefordert. Das Urteil wird für Ende August erwartet.

Quelle: op-online.de

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