Verteidigung: Versuchter Mord ein „tragischer Unfall“

Frankfurt - Es muss schon viel Fantasie dazu gehören, einen gezielten Angriff mit einem Messer auf einen anderen Menschen als „tragischen Unfall“ zu bezeichnen. Als solchen hat der Verteidiger eines Angeklagten vor Gericht dessen Attacke jedoch dargestellt.

Im Prozess um einen Messerangriff auf einen dreifachen Familienvater hat der Angeklagte die Tat eingeräumt. Allerdings sei die Attacke ein „tragischer Unfall“ gewesen, berichtete der Verteidiger vor dem Landgericht Frankfurt für seinen Mandanten. Der 40 Jahre alte Angeklagte muss sich wegen versuchten Mordes verantworten.

Er soll im August 2010 am Frankfurter Mainufer mit dem 46-Jährigen in Streit geraten sein und auf ihn eingestochen haben - vor den Augen der Familie des Mannes. Laut Anklage stieß der 40-Jährige seinem Opfer die Klinge mehrfach in den Rücken. Nach der Tat flüchtete er und wurde mehrere Tage später in Hamburg gefasst.

dpa

Quelle: op-online.de

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