„Vettel's Home Run“: Ansturm erwartet

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Formel-1 Pilot aus Heppenheim: Sebastian Vettel.

Frankfurt - Die Bergstraße ist im Formel-1-Fieber. Der „Home Run“ des Heppenheimers Sebastian Vettel am Sonntag, 18. Juli, in seiner Heimatstadt löst einen wahren Hype unter den Einwohnern und den umliegenden Städten aus und lässt einen Massenansturm erwarten.

Der Formel-1-Fahrer setzt sich bei der Veranstaltung, die um 12 Uhr startet, natürlich auch selbst hinters Steuer - und wird auf der zur Rennstrecke umfunktionierten Bundesstraße 3 seine Runden drehen. „Erfahrungen mit einer solch großen Veranstaltung haben wir nicht, das ist völliges Neuland“, sagte heute der Leiter der Pressestelle im Heppenheimer Landratsamt, Thomas Wieland. Auf Zahlen wolle er sich nicht festlegen. „Wir orientieren uns an der Hochzeit in Schweden. Da waren laut Polizeiangaben 120.000 Menschen dabei“, meinte der Pressesprecher.

Die Stadt Heppenheim fühlt sich gut gerüstet für den großen Tag mit ihrem bekanntesten Einwohner. 15.000 Parkplätze und weitere Flächen stehen bereit, dem erwarteten Ansturm Herr zu werden. „Von keinem Parkplatz ist es weiter als 800 Meter zum Ort des Geschehens“, erklärte Wieland. Im Sportstadion der Stadt werden 10.000 Stellplätze für Fahrräder geboten. Zudem ist die für den Verkehr gesperrte und zur Formel-1-Rennstrecke umgebaute Bundesstraße 3 auch vom Bahnhof zu Fuß zu erreichen.

Ein Dankeschön an die Fans aus der Heimatstadt

Sebastian Vettel in seinem Formel-1-Boliden von Red Bull Racing.

Formel-1-Rennfahrer Vettel sieht die Veranstaltung auch als ein Dankeschön an die Fans in seiner Heimatstadt. „Es ist meine Heimat, ich bin hier aufgewachsen und fühle mich dort zu Hause. Egal, wohin man reist, zu Hause ist es es am schönsten“, erklärte der derzeit WM-Vierte. Beim Heim-Grand-Prix auf dem Hockenheimring am 25. Juli will er wieder für Furore sorgen und seinem Traum vom WM-Titel ein Stück näher kommen.
Der 23-jährige Vettel kommt nicht allein mit seinem Red-Bull- Boliden. Viel Gummi bei spektakulären Drifts will auch der Schwede Mattias Ekström auf dem Asphalt hinterlassen. Der Rennfahrer aus dem Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) pilotiert einen Audi A4. Smudo, Frontmann der Band „Die Fantastischen Vier“ und längst auch in Motorsportkreisen etabliert, ist ebenso mit von der Partie wie Chris Pfeiffer. Der zeigt, was man mit einem Motorrad im normalen Straßenverkehr nicht machen sollte.

dpa

Quelle: op-online.de

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