Neues modernes Autohaus für Jaguar und Land Rover

Viel Licht und edle Hölzer in Frankfurt

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Die neue Filiale in Frankfurt.

Frankfurt - Viel Glas und Licht, edle Steine und Hölzer: Jaguar und Land Rover setzen auf repräsentative Verkaufsräume in Frankfurt. Von Marc Kuhn

Von einem Meilenstein spricht Peter Modelhart, Geschäftsführer der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH. Erstmals werde ein „gemeinsames Erscheinungsbild nach außen getragen“. Bei der kürzlich eröffneten Niederlassung auf der Hanauer Landstraße - Deutschlands umsatzstärkster Automeile - handelt es sich um den weltweit ersten sogenannten Flagship-Store der britischen Marken.

„Wir wollen, dass sich der Kunde bei uns wohler fühlt“, erklärt Modelhart. Das Konzept soll auch in anderen Autohäusern realisiert werden. Umgesetzt wurde es von der Glinicke-Gruppe, die in Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen 18 Autohäuser mit etwa 1 000 Mitarbeitern betreibt.

Premiummarken auf 1000 Quadratmetern

Rund 4,4 Millionen Euro seien investiert worden, berichtet Peter Glinicke, Inhaber der 1930 in Kassel gegründeten Gruppe. Jaguar und Land Rover hätten sich „angemessen beteiligt“. Auf mehr als 1 000 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet Glinicke British Cars Frankfurt die Modelle der Premiummarken an. Für Werkstatt und Service stehen nochmals etwa 1 000 Quadratmeter auf dem ehemaligen Gelände von Opel zur Verfügung. Rund 20 Mitarbeiter kümmern sich um die Kunden. Mittelfristig sollen etwa 500 Autos im Jahr verkauft werden. „Wenn wir nach Frankfurt gehen, dann auf die Hanauer Landstraße“, berichtet der 81-jährige Glinicke, der das Unternehmen von seinem Vater übernommen hatte, über die Planungen.

„Da dreht sich das Automobilgeschäft.“ Glinicke ist nach eigenen Angaben die größte inhabergeführte Autohaus-Gruppe Hessens. Nach den Worten des Chefs wird sein Sohn das Unternehmen weiterführen - er selbst denkt aber noch nicht an den Ruhestand. Die Firma erwirtschaft einen Umsatz in Höhe von mehr als 400 Millionen Euro im Jahr und verkauft über 20.000 Neu- und Gebrauchtwagen. Neben Jaguar und Land Rover bietet die Gruppe auch die Marken VW, Audi, Skoda, Peugeot, Hyundai und Porsche an. Sie ist auf Expansion ausgerichtet. „Wir haben noch viel vor“, sagt Glinicke.

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Jaguar und Land Rover wollen in Frankfurt und der Region nach Angaben von Glinicke und Modelhart auch das Geschäft mit Firmenkunden ausbauen. Schon jetzt liegt der Anteil bei 40 bis 50 Prozent des Absatzes. Allerdings haben die Premiummarken eher den Mittelstand als Konzerne im Visier. Im vergangenen Jahr sind weltweit fast 357 800 Autos von Jaguar und Land Rover verkauft worden, wie Modelhart erläutert. Das sei eine Steigerung von mehr als 30 Prozent. In Deutschland sei der Absatz der Marken um über 44 Prozent auf mehr als 16.000 Fahrzeuge erhöht worden. Im Geschäftsjahr 2012/2013, das im März endete, hätten Jaguar und Land Rover einen Gewinn von etwa zwei Milliarden Euro eingefahren.

Quelle: op-online.de

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