Die Vielfalt der Museen im handlichen Überblick

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Die kostenlose Broschüre „Sonderausstellungen 2010 in der KulturRegionFrankfurtRheinMain“ informiert über die diesjährigen Ausstellungspläne von 33 Museen in der Region.

Frankfurt ‐ Gemeinsam ist man stärker. Das dachte sich auch die gemeinnützige Gesellschaft „KulturRegion FrankfurtRheinMain“ und entwickelte eine Broschüre, die die große Bandbreite der Museen in der Rhein-Main-Region vorstellt. Von Christian Riethmüller

Diese Broschüre, die gestern in Frankfurt im Archäologischen Museum vorgestellt worden ist, erscheint in einer Auflage von 60.000 Exemplaren und wird kostenlos in Rat- und Bürgerhäusern, bei Touristinformationen, in Museen sowie in ausgewählten Cafés und Arztpraxen in der Region ausgeteilt. Wie Konrad Dörner, Geschäftsführer der „KulturRegion“, sagte, soll die Broschüre außerdem allen Schulen in der Region zur Verfügung gestellt werden. Die Museumsbroschüre informiert über 33 Museen und deren für dieses Jahr geplante Sonderausstellungen. Unter den präsentierten Institutionen finden sich international bekannte Häuser wie das Frankfurter Städel Museum ebenso wie kleine, bislang weitgehend unbekannte Sammlungen - etwa das Rosenmuseum Steinfurth in Bad Nauheim.

Zusammenschluss von 31 Gebietskörperschaften

Die Auswahl der Museen bildet in etwa die geographische Ausbreitung der KulturRegion FrankfurtRheinMain ab, hinter der sich ein freiwilliger, bundesländer-übergreifender Zusammenschluss von inzwischen 31 sogenannten Gebietskörperschaften in Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern verbirgt. Diesem Zusammenschluss gehört außerdem noch der Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main an.

Die Museumbroschüre „Sonderausstellungen 2010 in der KulturRegion FrankfurtRheinMain“können Sie auf der Seite der KulturRegion auch online durchblättern oder als PDF herunterladen.

Zwischen Bingen und Miltenberg, Darmstadt und Wetterau gibt es freilich mehr als nur 33 Museen und Ausstellungshäuser. In der Tat hat die „KulturRegion“ nach Angaben Konrad Dörners insgesamt 292 Museen angefragt, sich an der Übersicht zu beteiligen - von großen Sammlungen bis zu kleinen Heimatmuseen. Kostenfrei war die Präsentation nicht zu haben. „500 Euro netto“, so Dörner, hätte eine ganze Seite in der Museumsbroschüre im Din-A4-Format gekostet. Zu viel wohl für die Marketing-Etats etlicher Häuser, weshalb sich in der handlichen Übersicht erstaunlicherweise weder ein einziges Museum in Stadt und Kreis Offenbach noch in Darmstadt noch in Dieburg findet.

Nächste Ausgabe soll noch umfangreicher werden

Von vergebenen Chancen zu sprechen, wäre ein Leichtes, doch Dörner baut lieber Brücken. „Viele Museen wollten wohl abwarten, wie die Sache anläuft“, meint der Geschäftsführer und setzt gleich auf die für das nächste Jahr geplante zweite Ausgabe, die umfangreicher sein und in einer noch höheren Auflage gedruckt werden soll.

Quelle: op-online.de

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