Vier Museen vertreten Offenbach

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Künstlerin Snežana Golubovic will mit ihrer Performance zur Installation „Lovesteps“ die Besucher des Ledermuseums begeistern.

Offenbach - (thh) Die Stadt beteiligt sich in diesem Jahr zum ersten Mal ganz offiziell mit vier Häusern an der Nacht der Museen. Neu dazu gekommen ist das im vergangenen April eröffnete Rosenheim-Museum. Zwar hatte dieses im Vorjahr bereits spontan mit einem eigenen Programm zur Nacht der Museen gelockt, war da aber noch nicht an die Shuttlebuslinien angebunden.

Das Rosenheim-Museum präsentiert neben den Plastiken von Rainer Kurka und späteren Arbeiten von Bernd Rosenheim auch jugendliche Bildhauerkunst von jungen Künstlern des Projekts „Stark und Schwach“ in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Nordend.

Unter dem Motto „Mit Frauen durch die Nacht“ lockt das Deutsche Ledermuseum mit der Sonderausstellung „Lovesteps“, deren Mittelpunkt eine Installation der Künstlerin Snežana Golubovic bildet. Ab 19 Uhr beginnt ihre siebenstündige Live-Performance. Musikalisch begleitet wird die Nacht von Gitarrist Talib Richard Vogl, der an verschiedenen Plätzen im Museum seine Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch unterschiedliche Welten nimmt. Zudem zeigt der Film „Treibsand“ Video-Arbeiten iranischer Künstler.

Einen Einblick in die Kunst der chinesischen Kalligrafie bietet Yu Mo Hung Umbach ab 21 Uhr im Klingspormuseum. Zum Thema „Wasser - fließend in Bewegung“ können die Museumsbesucher ab 20 Uhr zudem auf amerikanische Art Papier schöpfen. In die Welt des orientalischen Tanzes - samt Schleier und Zimbeln - entführt um 21.15 und 22.30 Uhr Petra Kamalu vom Tanzstudio Tamarisk.

„Wie alles begann“ ist das Motto des Hauses der Stadtgeschichte, das in diesem Jahr auch sein fünfjähriges Bestehen feiert. Um 19 Uhr blick dort die Grafische Werkstatt gemeinsam mit der Jugendkunstschule auf 400 Jahre Buchdruck in Offenbach zurück. Dabei ist unter anderem das erste Offenbacher Buch zu sehen: Der 1609 von Conrad Neben gedruckte barocke Prachtband „Historiae sui temporis“. Ab 20 Uhr liest die Schauspielerin Ursula Illert, begleitet von Kammermusik, Texte von Bettine Brentano.

Aktiv werden können die Besucher des Hauses der Stadtgeschichte ab 22 Uhr. Unter dem Motto „Adam und Eva - Die Ursprünge der Menschheit“ führt Hayko Spittel in die Kunst des Aktzeichnens ein. Zur gleichen Zeit baut der Künstler Ralph Zoller gemeinsam mit den Museumsgästen eine große hölzerne Hütte. Zur Führung „Fünf Jahre Haus der Stadtgeschichte bittet dann ab 1 Uhr Dr. Jürgen Eichenauer, der Leiter des Museums.

Quelle: op-online.de

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