Bouffier reist nach Südafrika

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Volker Bouffier

Wiesbaden - Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) reist zu Politik- und Wirtschaftsgesprächen nach Südafrika und Mosambik. „Es ist uns wichtig, dass der große Kontinent Afrika nicht in Vergessenheit gerät“, sagte Bouffier gestern.

Südafrika als am weitesten entwickelte Wirtschaftsmacht des Kontinents sei auch für Deutschland der wichtigste Handelspartner in Afrika. „Wir möchten auch dafür werben, dass Unternehmen aus Südafrika sich hier in Hessen ansiedeln“, so Bouffier. Stationen vom 13. bis 22. März sind die Hauptstadt Pretoria, die Wirtschaftsmetropole Johannesburg und Kapstadt in Südafrika sowie die Hauptstadt Maputo in Mosambik. Weil Bouffier derzeit auch Präsident des Bundesrates ist, wird er von einer großen Delegation begleitet. Dazu zählen mehrere Hochschulpräsidenten, denn auch die wissenschaftliche Kooperation soll ausgebaut werden. Im Zusammenspiel von Wissenschaft und Pharmaindustrie gehe es um den Kampf gegen Infektionskrankheiten wie Aids, sagte Bouffier.

Von Kapstadt aus fliegt Bouffier zur Bundeswehr-Fregatte „Hessen“, die Seemanöver mit der südafrikanischen Marine abhält. Das rohstoffreiche Mosambik sei an einer Kooperation mit Deutschland interessiert, sagte Bouffier. Die Pharmafirma Merck sei dort schon aktiv. Er wolle sich auch für die Lufthansa einsetzen, die sich um Landerechte bemüht.

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dpa

Quelle: op-online.de

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