Copilot am Frankfurter Flughafen mit gefährlichen Waffen ertappt

Frankfurt - Bei der Kontrolle des Gepäcks eines Copiloten der Lufthansa haben Beamte am Frankfurter Flughafen tödliche Waffen sichergestellt.

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung hätten Zollfahnder bei einer Stichprobe im Gepäck des 30-Jährigen zwei tödliche Präzisionsschleudern mit 286 Stahlkugeln als Munition gefunden, berichtet das Blatt in seiner Dienstagsausgabe.

Die Gegenstände seien nach dem Waffengesetz streng verboten, zitiert die Zeitung einen Zollbeamten. „Mit den Schleudern kann man Menschen auf 100 Meter Entfernung töten.“

Die kontrollierte Maschine kam aus Los Angeles. Der Verdächtige sei festgenommen worden und die Staatsanwaltschaft benachrichtigt. Dem Mann drohten bis zu drei Jahre Haft. Neben dem Verstoß gegen das Waffengesetz kommt auch das Luftsicherheitsgesetz infrage.

Ein Sprecher des Flughafenzolls hat den Vorfall inzwischen bestätigt. Eine Sprecherin der Lufthansa sagte, die Fluglinie unterstütze die Ermittler bei Bedarf. Angaben über mögliche Konsequenzen für den Mitarbeiter machte sie mit Hinweis auf das laufende Verfahren nicht. Die Sprecherin betonte, es werde nicht gegen die Lufthansa, sondern gegen den Mitarbeiter als Privatmann ermittelt.

(dpa)

Quelle: op-online.de

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