OB-Wahl in Frankfurt startet mit „kleinen Holprigkeiten“

Frankfurt - Die Einwohner der größten Stadt Hessen wählen heute einen neuen Oberbürgermeister. Zehn Kandidaten haben sich um das Amt alsneues Stadtoberhaupt beworben.

Problemloser Wahlauftakt in Frankfurt: In Hessens größter Stadt können seit 8 Uhr morgens rund 463.000 Stimmberechtigte ein neues Stadtoberhaupt bestimmen. Gesucht wird ein Nachfolger für Petra Roth, die nach 17 Jahren an der Spitze der Stadt ihren Rückzug angekündigt hat. Zur Wahl stehen zehn Kandidaten. Dass einer von ihnen auf Anhieb die absolute Mehrheit schafft, gilt als unwahrscheinlich. Voraussichtlich wird es daher am 25. März zu einer Stichwahl kommen. Als Favoriten gelten Innenminister Boris Rhein und der Sozialdemokrat Peter Feldmann.

Bei überwiegend bedecktem Himmel nutzten Bürger bereits morgens die Gelegenheit, im Wahllokal ihr Kreuz zu machen. „Es wurden schon Wähler gesichtet“, flachste eine Mitarbeiterin des Wahlamtes. Angaben zur Wahlbeteiligung gab es zunächst nicht, damit wurde erst für den Mittag gerechnet.

Nach Angaben der Mitarbeiterin kam es stellenweise vor der Öffnung der Wahllokale zu „kleinen Holprigkeiten“. So hätten Wahlvorstände etwa die Urne und die Blende zunächst nicht gefunden, oder es habe ein Wahlvorstand verschlafen. Solche „Harmlosigkeiten“ gebe es aber vor jeder Wahl, sie würden bis zum Beginn der Abstimmung ausgeräumt. „Es ist mir nichts bekanntgeworden, das die Wahl irgendwie gefährdet“, sagte die Frau.

dpa

Quelle: op-online.de

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