Warnstreiks im Bahnverkehr zu Ende

Frankfurt/Kassel - Die Warnstreiks im regionalen Bahnverkehr in Hessen sind am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr nach Gewerkschaftsangaben beendet worden.

Bis zu 200 Bahn-Mitarbeiter hatten sich einem Transnet-Sprecher zufolge in Frankfurt nahe des Hauptbahnhofs mit Plakaten und Trillerpfeifen versammelt. „Wir waren überrascht, dass noch immer welche nachkamen.“ In ganz Hessen legten etwa 500 Eisenbahner die Arbeit nieder, wie Transnet gemeinsam mit der Gewerkschaft GDBA mitteilte.

Darunter seien auch Beschäftigte der Cantus-Bahn gewesen, einer Tochter der Hessischen Landesbahn. Ein Schwerpunkt sei der Raum Kassel gewesen, wo bis auf wenige Ausnahmen der Regionalverkehr stillgestanden habe, sagte ein Gewerkschaftler.

Bis zu 60 Streikende am Hauptbahnhof

In einer ersten Aktion war am Morgen das Stellwerk in Frankfurt-Ginnheim bestreikt worden, sagte ein Bahn-Sprecher. Davon seien die Main-Weser-Bahn sowie die S-Bahn-Linie 6 zwischen Frankfurt und Friedberg betroffen gewesen. Gegen sechs Uhr startete der Ausstand in Kassel, bei dem unter anderem die Stellwerke in Steinau an der Straße und Körle bestreikt wurden. Dies mache sich auf den Strecken Kassel-Frankfurt, Kassel-Bebra und Melsungen-Bebra bemerkbar, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Transnet.

Am Frankfurter Hauptbahnhof war es am Morgen zunächst noch ruhig. „Wir fahren unsere Aktionen jetzt langsam hoch“, sagte Andreas Schäfer von Transnet. Er rechnete damit, dass sich bis zu 60 Streikende am Hauptbahnhof sammeln würden. Die Warnstreiks in Kassel und Frankfurt sollten bis neun Uhr andauern.

dpa

Quelle: op-online.de

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