Warum Sie öfter Chinesisch essen sollten

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Chinesisches Essen schmeckt am besten mit Stäbchen – das macht nicht nur Spaß, sondern sorgt auch dafür, dass man bewusster isst.

Chinesen essen vor allem, um gesund zu bleiben. Mit jedem Stück Gemüse, Fleisch und Reis gewinnen sie „Qi“, also Lebensenergie, dazu. Sie gibt dem Körper Kraft und hält ihn im Gleichgewicht. Erfahren Sie hier, warum chinesisches Essen so gut für die Gesundheit ist.

Nahrungsmittel gelten in China als milde Medizin. Sie haben Auswirkungen auf den ganzen Organismus. Wer falsch oder zu viel isst, stört die Harmonie im Körper. Um das Gleichgewicht wiederherzustellen, sollte man sich gesund ernähren. Chinesen achten deshalb sehr auf eine ausgewogene Ernährung

Nehmen Sie sich ein Beispiel daran und ersetzen Sie die deutsche Hausmannskost ab und zu durch etwas Asiatisches. Sie können Chinesisch essen gehen, einfache Gerichte selbst kochen oder etwas vom Lieferservice bestellen. Egal woher das chinesische Essen kommt, Sie tun ihrem Körper damit etwas Gutes.

Fettarm und schonend zubereitet

Die typisch deutsche Küche mit Schweinebraten, paniertem Schnitzel und Kotelett enthält viel Fett. In China macht dagegen Gemüse einen Hauptteil der Gerichte aus. Alles wird frisch, fettarm und schonend zubereitet. Nur hochwertige Öle aus Sesam oder Soja kommen zum Einsatz. Diese sind reich an ungesättigten Fettsäuren. Beim Kurzbraten im Wok, Blanchieren oder Dampfgaren im Bambuskörbchen bleiben die Nährstoffe besser erhalten als bei Lebensmitteln, die ölgetränkt in der Pfanne erhitzt werden.

Gesunde Beilagen

Chinesen essen Reis, Soja und viel Gemüse als Beilage, Deutsche bevorzugen Bratkartoffeln, Kroketten oder Pommes mit Mayonnaise. Während die deutschen Gerichte viel Fett enthalten und schwer im Magen liegen, punktet das chinesische Essen mit gesunden Inhaltsstoffen: Reis enthält viele Kohlenhydrate und macht satt. Zusätzlich ist er reich an Vitaminen und Mineralstoffen, regt die Verdauung an und entwässert. In Soja sind alle wichtigen Aminosäuren enthalten, die der Mensch zwar benötigt, der Körper aber nicht selbst produziert. Eine Tasse Soja enthält kaum Fett, hat aber dafür soviel Eiweiß wie ein 150-Gramm-Steak.

Frische Kräuter

Die Deutschen würzen oft mit Maggi oder Fertigsoßen. Diese enthalten jedoch Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Beim chinesischen Essen werden dagegen viele frische Kräuter und Gewürze verwendet, die dem Körper nützen. Ingwer regt zum Beispiel die Wärmeproduktion des Körpers an. Das verbrennt reichlich Energie und hilft beim Abnehmen.

Tee statt Bier

In Deutschland ist ein Schweinebraten ohne Bier fast undenkbar. Zum chinesischen Essen trinkt man traditionell grünen Tee. Der ist nicht nur alkoholfrei, sondern beinhaltet viele Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese sollen das Aids-Risiko senken und vor Krebs schützen. Wissenschaftliche Untersuchungen dazu laufen noch. Fest steht jedoch: In Ländern wie China, in denen viel Tee getrunken wird, treten einige Krebsarten seltener auf.

Gemeinsam essen

Wenn es schnell gehen muss, greifen die Deutschen gerne zu Fast Food. Viele haben nach der Arbeit keine Lust mehr zu kochen und bereiten sich deshalb ein Fertiggericht zu, das sie alleine vor dem Fernseher essen. Die Chinesen nehmen sich Zeit und zelebrieren ihr Essen gemeinsam: Verschiedene Gerichte stehen in kleinen Schüsseln in der Tischmitte. Jeder füllt sich von allem etwas in seine Schale und verwendet Stäbchen. Dadurch essen die Chinesen automatisch bewusster und merken schneller, wann der Körper satt ist.

Quelle: op-online.de

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