Busverkehr in Offenbach betroffen

Hanauer Landstraße noch bis Samstag gesperrt

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Frankfurt/Offenbach - Der Wasserrohrbruch auf der Hanauer Landstraße in Frankfurt hat gestern für ein großes Verkehrschaos gesorgt. Die Reparaturarbeiten dauern noch bis Samstag an. Das hat auch Auswirkungen auf den Busverkehr in Offenbach.

Nach dem Wasserrohrbruch im Osten von Frankfurt bleibt die vielbefahrene Hanauer Landstraße noch voraussichtlich bis Samstag, 14. Februar, stadtauswärts gesperrt. Auch die Straßenbahnen der Linie 11 und 12 fahren in dem betroffenen Abschnitt weiterhin nicht, wie die Stadt heute mitteilte. Grund war ein unterirdischer Wasserrohrbruch im Einmündungsbereich zur Daimlerstraße, wie die Polizei berichtete. Das Wasser war dann auf die Straße ausgetreten und hatte Sand hochgespült. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Gestern hatte ein Leck in einer fast 100 Jahre alten Wasserleitung den Verkehr im Osten der Stadt teils erheblich behindert.

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Der Wasserrohrbruch auf der Hanauer Landstraße wird auch länger als gedacht Auswirkungen auf den Busverkehr in Offenbach haben. Betroffen ist nicht nur der Bereich Ratswegkreisel, sondern aufgrund von Staus auf der Autobahn 661 auch der Bereich Kaiserleikreisel und in der Folge die Offenbacher Innenstadt. Dies wirkt sich auf alle Linien der Offenbacher Verkehrsbetriebe aus.

Konkret bedeutet das: Die Route der Linie 104 ist weiterhin verkürzt. Die Fahrten enden nicht am Kaiserlei, sondern bereits im Goethering. Die Linie 102 bedient lediglich in den Spitzenzeiten die Haltestelle „AREVA am Kaiserlei“, Berufspendler müssen sich dabei auf Verspätungen einstellen. Weil eine Abfahrt von der A661 in Richtung Frankfurter Eissporthalle nicht möglich ist, verkehrt die Linie 103 in Fahrtrichtung „Prüfling“ nur bis zur Haltestelle „Kaiserlei-Westseite“. Dort haben Fahrgäste die Möglichkeit, in die S-Bahn umzusteigen und ab der Konstablerwache mit den U-Bahnlinien U4 und U7 oder mit der Straßenbahnlinie 12 weiterzufahren.

dpa/stm

Quelle: op-online.de

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