„14 Millionen Euro Mehreinnahmen“

Al Wazir verteidigt RMV-Preiserhöhung

Wiesbaden - Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat die angekündigte Preiserhöhung für Bus- und Bahntickets im Rhein-Main-Gebiet verteidigt. Der Anstieg sei maßvoll, sagte der Minister heute im Landtag in Wiesbaden.

Die Erhöhung von 1,85 Prozent zum Jahreswechsel werde für etwa 14 Millionen Euro Mehreinnahmen beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sorgen, erklärte Tarek Al-Wazir. Weil das Unternehmen aber mit deutlich höheren Kosten wegen steigender Ausgaben für Personal und Infrastruktur rechne, benötige der öffentliche Nahverkehr nach wie vor finanzielle Unterstützung vom Bund. Die Linkefraktion hatte die RMV-Preiserhöhung auf die Tagesordnung gesetzt. Fraktionschefin Janine Wissler kritisierte steigende Fahrpreise bei gleichbleibenden oder sinkenden Angeboten des öffentlichen Nahverkehrs vor allem auf dem Land. Sie forderte einen weiteren Ausbau des Angebots von Bussen und Bahnen in ländlichen Regionen und Kapazitätssteigerungen in Ballungsräumen. Vertreter der Regierungsfraktionen CDU und Grüne sowie von SPD- und FDP-Opposition bezeichneten die Preissteigerung beim Rhein-Main-Verkehrsverbund dagegen als moderat und vertretbar. (dpa)

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Quelle: op-online.de

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