Vicky Leandros eröffnet Weihnachtsmarkt

Heißgeliebter Budenzauber in Frankfurt

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Die traditionelle Weihnachtsmarkt-Glühweintasse in Dippe-Anmutung gibt es dieses jahr erstmals auch in Form eines Punschtöpfchens.

Frankfurt - Wer hat ihn erfunden? Die Schweizer? In diesem Falle nicht. Es waren die Frankfurter, die schon vor 620 Jahren in der Weihnachtszeit einen Markt abhielten. „Erfinder“ des Weihnachtsmarkts sind sie aber auch nicht. Von Christian Riethmüller

Die Stadt Bautzen kann auf einen Fleischmarkt verweisen, der bereits ab dem Jahr 1384 mit königlicher Erlaubnis zur Adventszeit abgehalten wurde. Ob Frankfurt nun den ältesten oder zweitältesten Weihnachtsmarkt in Deutschland veranstaltet, dürfte den vielen Besuchern aber vermutlich gleichgültig sein. Sie erfreuen sich am großen Baum und dem bunten Treiben rund um den Römerberg. An die drei Millionen Gäste werden auch dieses Jahr wieder auf Römerberg, Paulsplatz, Liebfrauenberg, Mainkai, Hauptwache und Friedrich-Stoltze-Platz erwartet, wo vom 27. November bis 22. Dezember über 200 Ständen Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck, Kerzen und ein reichhaltiges kulinarisches Angebot warten.

Eröffnet wird der Frankfurter Weihnachtsmarkt am Mittwoch, 27. November, um 17.05 Uhr mit dem Glockenspiel von der Nikolaikirche. Nach der Eröffnungsansprache von Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) und der Illumination des diesmal aus St. Gallenkirch im Montafon gelieferten Weihnachtsbaums wird Schlagerstar Vicky Leandros gemeinsam mit dem Kinderchor der Domsingschule Frankfurt ein Konzert geben. Diese musikalische Eröffnung hat ebensolche Tradition wie das tägliche Glockenspiel von der Nikolaikirche (jeweils um 9.05 Uhr, um 12,05 Uhr und um 17.05 Uhr), das Turmblasen (samstags und mittwochs um 18 Uhr) oder das tägliche Adventsliedersingen in der Liebfrauenkirche (jeweils um 19.30 Uhr). Das Stadtgeläut ist am 30. November und am 24. Dezember zu hören.

Neu ist hingegen das Angebot des Museums für Kommunikation, Fahrten in einer historischen Postkutsche über den Weihnachtsmarkt anzubieten. Die von zwei Pferden gezogene Kutsche bietet Platz für neun Personen und fährt täglich zwischen 15 und 19 Uhr. Abfahrt ist viertelstündlich an der Haltestelle „Braubachstraße“ bei der Paulskirche.

Quelle: op-online.de

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