Auf Römerberg und Paulsplatz

Weihnachtsmarkt lockt ab 25. November wieder Besuchermassen

+

Frankfurt - Sieben Mal werden wir noch wach, dann ist zwar noch nicht Weihnachtstag, aber die Zeit für einen mächtigen Vorboten gekommen: Am 25. November wird der Frankfurter Weihnachtsmarkt eröffnet. Von Christian Riethmüller

Die „Weihnachtsbaumnörgler“ konnten ihrer jährlichen Pflicht schon zur Genüge nachgehen, schließlich steht der Weihnachtsbaum auf dem Römerberg in Frankfurt ja schon seit dem 4. November. Außerdem bot der in diesem Jahr von der Stadt Basel gestiftete „Pannenbaum“ schon vor dem Aufstellen Anlass zur Häme, war doch bei der gewaltigen Fichte, die im Schwarzwald geschlagen worden war, bei der Anlieferung die Spitze abgebrochen. Diese Spitze ist nun wieder angebracht, der Baum mit etwa 5000 LED-Lichtern sowie 400 roten Schleifen geschmückt und damit bereit fürs alljährliche Spektakel Weihnachtsmarkt, zu dem auch in diesem Jahr wieder rund drei Millionen Besucher auf Römerberg, Paulsplatz, Liebfrauenberg, am Mainkai, an der Hauptwache sowie auf dem Friedrich-Stoltze-Platz erwartet werden.

Eröffnet wird der Frankfurter Weihnachtsmarkt am Mittwoch, 25. November, um 17.05 Uhr mit dem Glockenspiel von der Nikolaikirche. Nach einem Grußwort von Guy Morin, Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt und der Eröffnungsansprache von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) wird die Schweizer Schlagersängerin Francine Jordi auf der Bühne Römerberg erwartet. „Die Helene Fischer der Schweiz“ hat dabei nicht nur eigene Titel, sondern gewiss auch manches Adventliche im Programm. Jordi gibt mit ihrem Auftritt zudem den Auftakt für die Adventskonzerte, zu denen jeweils freitags, samstags und sonntags immer um 17.10 Uhr internationale Chöre erwartet werden.

Wer selbst Advents- und Weihnachtslieder anstimmen möchte, hat dazu im Zeitraum von 28. November bis 19. Dezember täglich um 19.30 Uhr in der Liebfrauenkirche Gelegenheit. In Zusammenarbeit von katholischer und evangelischer Kirche treten dort Chöre und Instrumentalgruppen aus dem Rhein-Main-Gebiet auf und laden zum offenen Singen ein.

Wer sich lieber mit Glühwein und Gebäck auf Weihnachten einstimmt, ist auf dem Markt gleichfalls richtig. Wie die Stadt gestern mitteilte, sollen rund 200 weihnachtlich dekorierte Stände zum Verweilen einladen. Neben einem reichen Angebot internationaler Kulinarik finden sich an den Ständen klassische Artikel wie Weihnachtsschmuck und Kerzen, aber auch viel Kunsthandwerk, darunter auch die für Frankfurt typischen Dippe und Steinguterzeugnisse.

Die diesjährige Weihnachtsmarkt-Tasse zählt nicht mehr zu diesen Steingutwaren. In Violett gehalten und mit weinrotem Innendekor zeigt sie Abbildungen bekannter Ausstellungshäuser - darunter Städel, MMK und Goethehaus - und wirbt mit dem Slogan „Stadt der Museen“ für diese Frankfurter Sehenswürdigkeiten. Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt montags bis samstags jeweils von 10 bis 21 Uhr, sonntags von 11 bis 21 Uhr.

Quelle: op-online.de

Mehr zum Thema

Kommentare