Wenn Denkmäler reden könnten...

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Nach Schätzungen des Landesamtes für Denkmalpflege hat der Tag des offenen Denkmals 150 000 Menschen in Hessen angelockt.

Kassel/Frankfurt - Der „Tag des offenen Denkmals“ hat gestern nach Schätzungen des Landesamtes für Denkmalpflege in Hessen erneut 150 000 Menschen angelockt.

Wenn Denkmäler reden könnten, würden sie von den Besuchermassen erzählen, die gestern, am Tag des offenen Denkmals, vorbeikamen. Unter dem Motto „Romantik, Realismus, Revolution“ hatten mehr als 500 Bauwerke aus dem 19. Jahrhundert geöffnet, die sonst selten öffentlich zugänglich sind.

Vom nordhessischen Hofgeismar bis zum südhessischen Heppenheim standen Schlösser, Villen, Kirchen und Industriedenkmäler offen.

In Frankfurt gab es Führungen durch die Höchster Altstadt, in Hanau stand eine ganze Stadttour auf dem Programm. Bei der Eröffnung der Kultur-Veranstaltung am Samstag in Kassel würdigte Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) den großen Erfolg des Denkmaltags, der seit den 1990er Jahren bundesweit stattfindet. Die Veranstaltung bringe landesweit "mehr Besucher auf die Beine als ein großes Fußballspiel", sagte Kühne-Hörmann.

Den "Tag des offenen Denkmals" gibt es in Hessen seit 1990. Bundesweit wurden auch in diesem Jahr wieder rund 4,5 Millionen Besucher gezählt.

Quelle: op-online.de

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