Wenn dringend Hilfe gesucht wird

Offenbach - Die Ziele der Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Hessen hatte die Kassenärztliche Vereinigung schon frühzeitig formuliert: Größere Zentralen, in denen es in Zeiten des Ärztemangels leichter sei, sowohl Hausbesuche und Präsenzdienste zu organisieren.

Statt 114 Regionen gibt es nun nur noch 41 einheitlich strukturierte Bereitschaftsdienst-Regionen. Zwei hessische Dispositionszentralen in Frankfurt und Kassel steuern die Anfragen außerhalb der Sprechzeiten der 11 000 hessischen Vertragsärzte. Wer nachts (mittwochs und freitags ab 14 Uhr) oder am Wochenende einen Arzt braucht, kann den Dienst anrufen. Er ist unter der kostenlosen Rufnummer 116 117 erreichbar.

P Je nach Art der Erkrankung vereinbaren die Mitarbeiter in der Zentrale eine Untersuchung in einer nahe gelegenen Bereitschaftszentrale oder veranlassen den Hausbesuch eines Arztes. Anlaufstellen in der Region: Zentrale Dietzenbach: Babenhäuserstr. 29, 63128 Dietzenbach; Zentrale Langen: Röntgenstr. 20, 63225 Langen (Asklepios Klinik); Zentrale Seligenstadt: Dudenhöferstr. 9, 63500 Seligenstadt (Asklepios Klinik); Zentrale Hanau: Leimenstraße 20, 63450 Hanau (Klinikgelände); Zentrale Offenbach: Starkenburgring 66, 63069 Offenbach (Sana Klinikum).

P Die Öffnungszeiten des Kinderärztlichen Notdienstes in Offenbach in unmittelbarer Nachbarschaft zum allgemeinen Bereitschaftsdienst sind freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 18 Uhr und sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr; J psh

Quelle: op-online.de

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