Beziehungstat in Wetzlar

Schülerin außer Lebensgefahr, Täter in Psychiatrie

Wetzlar - Eine 15 Jahre alte Schülerin schwebt nach einer Messerattacke nicht mehr in Lebensgefahr. Das Mädchen sei bei Bewusstsein, werde aber noch ein, zwei Tage auf der Intensivstation einer Klinik beobachtet, sagte ein Polizeisprecher heute.

Nach einem lebensgefährlichen Messerangriff auf eine Schülerin in Mittelhessen muss der mutmaßliche Täter in die Jugendpsychiatrie. Ein Haftrichter habe heute die Unterbringung in eine Klinik angeordnet, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Jugendliche im Zustand der verminderten Schuldfähigkeit gehandelt habe. Der 17-Jährige soll am Vortag in Wetzlar seine Ex-Freundin attackiert und ihr mit einem Messer zweimal in den Rücken gestochen haben. Die Schülerin kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik, ist mittlerweile aber auf dem Weg der Besserung. 

"Lebensgefahr besteht nicht mehr und sie ist bei Bewusstsein. Nach Auskunft der Ärzte geht es ihr den Umständen entsprechend gut", berichteten die Ermittler. Der 17-Jährige war bereits kurz nach der Tat festgenommen worden und hatte die Attacke eingeräumt. Ein Sachverständiger habe dann eine verminderte Schuldfähigkeit nicht ausschließen können. Hintergrund sei eine "Kombination psychischer Faktoren", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft, nannte aber wegen des jugendlichen Alters des Jungen keine weiteren Details.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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