Dutzende Fahrzeuge kontrolliert

Großkontrolle auf der A3: 140 Fahrer viel zu schnell - Fahrverbot

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Großkontrolle auf der A3: 140 Fahrer viel zu schnell - Fahrverbot

Auf der A3 bei Wiesbaden hat die Polizei mehr als hundert Personen und dutzende Fahrzeuge kontrolliert. Für viele gibt es nun Fahrverbote.

Wiesbaden - Die Großkontrolle führte die Polizei auf der A3 in Richtung Frankfurt im Bereich des Parkplatzes Theißtal durch. Um die Einsatzkräfte nicht zu gefährden, wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit nach und nach auf 60 Stundenkilometer reduziert. Das Hauptaugenmerk der Maßnahmen lag laut Polizei auf der Kontrolle von Lkw und deren Beladung sowie Bussen. Außerdem sollte die Fahrtüchtigkeit der Fahrerinnen und Fahrer überprüft werden.

Wiesbaden Hessen: Dutzende Fahrzeuge kontrolliert

Insgesamt kamen 65 Kontrollkräfte aus verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Dabei waren der Zoll, das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) und uniformierte und zivile Einsatzkräfte der Polizei. 107 Personen, 35 Lkw, fünf Busse und mehrere Autos wurden bei den Maßnahmen unter die Lupe genommen.

"Von Geschwindigkeitsverstößen bis hin zu Betäubungsmitteldelikten war für die Beamtinnen und Beamten während der Kontrolle alles dabei", heißt es in einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Westhessen. So wurden allein neun Strafanzeigen unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. In drei Fällen fanden die Einsatzkräfte Drogen. An fünf kontrollierten Fahrzeugen wurden erhebliche Mängel festgestellt, teilweise sogar an den Reifen, sodass die Beamten in zwei Fällen die Weiterfahrt untersagt haben.

Wiesbaden Hessen: Fahrverbot für 140 Fahrer

"Besorgniserregend" war laut Polizei bei der Kontrolle die Zahl der Fahrer, die zu schnell unterwegs waren - trotz der Ankündigung durch Schilder und der Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit im Bereich der Kontrollstelle. Die Überschreitungen der erlaubten Höchstgeschwindigkeit waren in vielen Fällen so gravierend, dass 140 Fahrerinnen und Fahrer nun mit einem Fahrverbot rechnen müssen. 

Der traurige Spitzenreiter raste mit 143 bei erlaubten 60 Stundenkilometern an dem Kontrollposten vorbei. Der Fahrer muss nun mit einer Geldbuße von 600 Euro, zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot rechnen. 

"Doch es gab auch erfreuliche Feststellungen", merkt die Polizei an: Nicht einer der kontrollierten Fahrerinnen und Fahrer war unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol unterwegs.

kke

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