Auf 1,0 Prozent

Inflationsrate in Hessen sinkt

Wiesbaden - Dank niedriger Energiepreise ist die jährliche Inflationsrate in Hessen im Februar auf 1,0 Prozent gesunken. Für Energie mussten Verbraucher im Schnitt 2,9 Prozent weniger zahlen als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte. Das dämpfte den Preisauftrieb insgesamt.

Im Vergleich zum Januar 2014 erhöhte sich das Preisniveau insgesamt um 0,4 Prozent. Dies war vor allem bedingt durch Preisaufschläge bei Kleidung (plus 3,6 Prozent) und Pauschalreisen (plus 10,4 Prozent). Die höheren Kosten für Kleidung seien auf den Kollektionswechsel im Frühjahr zurückzuführen, erklärten die Statistiker. Die anziehenden Preise für Pauschalreisen seien saisonbedingt. Im Januar hatte die jährliche Teuerungsrate 1,2 Prozent betragen.

Das Preisniveau für Energie habe im Februar zwar um 0,5 Prozent über dem Vormonat gelegen, teilte die Behörde mit. Wegen der Preisrückgänge der vergangenen Monate sei jedoch im Vergleich zum Vorjahr ein Abschmelzen um 2,9 Prozent verbucht worden.

Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresvergleich um 2,7 Prozent. Vor allem für Speisefette (plus 9,9 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (plus 9,2) sowie Fisch (plus 6,3 Prozent) mussten die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen.

Mit diesem „Warenkorb“ wird die Inflationsrate berechnet

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dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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