Gas-Unfälle

Giftiges Kohlenmonoxid: Stadt schließt Shisha-Bar

Wiesbaden - Nach mehreren Unfällen mit giftigem Kohlenmonoxid in Wiesbadener Wasserpfeifen-Bars hat die Kommune ein Lokal geschlossen. Ein weiteres soll ebenfalls dicht gemacht werden.

In elf anderen Bars wurden Sicherheitsmängel entdeckt, die umgehend behoben werden müssen. Dieses Fazit zog Ordnungsdezernentin Birgit Zeimetz (CDU) heute nach mehrwöchigen Kontrollen in den Gaststätten.

Erhebliche Gesundheitsgefahren

Sie wies darauf hin, dass beim Rauchen von Wasserpfeifen (arabisch: Shisha) in Lokalen wegen des freiwerdende Kohlenmonoxids erhebliche Gesundheitsgefahren für Gäste und Beschäftigte entstehen können. „Die jetzt durchgeführten Kontrollen in allen Wiesbadener Shisha-Bars sollen dazu beitragen, solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden und den Schutz der Gaststättenbesucher zu gewährleisten.“ Das farb- und geruchlose Gas geht über die Lunge ins Blut und hemmt dort die Sauerstoffversorgung.

Im Januar hatten acht Besucher der nun geschlossenen Bar eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten. Es sei innerhalb von sechs Monaten der dritte Kohlenmonoxid-Unfall in Wiesbadener Shisha-Bars gewesen, hatte ein Sprecher der Berufsfeuerwehr damals gesagt. Als wesentliche Ursache war in allen Fällen schlechte Belüftung genannt worden.

dpa

Quelle: op-online.de

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