Winter weiter Fehlanzeige

Schneekanonen und Skilifte ohne Arbeit

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Sommerrodelbahn und Wandern statt Skifahren in Hessen.

Offenbach - Auch in der letzten hessischen Ferienwoche reicht es nicht für Ski und Rodel. Stattdessen: Temperaturen über null, Regen und stürmischer Wind auf den Bergen.

Allerhöchstens in der Nacht zum Sonntag könne es auf der Wasserkuppe oder dem kleinen Feldberg im Taunus ein paar Schneeflocken geben, sagte Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Ein Tief nach dem anderen bringt milde Luft aus Südwesten nach Hessen. Richtiger Winter ist nach wie vor nicht in Sicht. Die Tagestemperaturen reichen am ersten Wochenende des neuen Jahres von sechs bis neun Grad, auf den Bergen ist es etwas kälter. Am Montag sind zehn Grad im Flachland möglich. Dazu gibt es immer wieder Regenschauer und auf den Bergen heftigen Wind.

Aus Sicht der DWD-Meteorologen ist die lange Folge immer neuer Tiefs ungewöhnlich: „Eine so lange Dauer der milden Periode, die seit Mitte Dezember anhält und deren Ende im Moment nicht abzusehen ist, ist wirklich eine Rarität“, sagte Hartmann. Da die Tiefs sich gegen den Uhrzeigersinn drehen, schaufeln sie aus Südwesten ständig milde Luft mit Regen heran. „Solange also eine solche Wetterlage anhält, kann es auch nicht wirklich kalt werden.“

Erster Frost und Schnee in Hessen

Erster Frost und Schnee in Hessen

dpa

Quelle: op-online.de

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