Winter hat die Region fest im Griff

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Blechschäden, Streusalzmangel, Schulfrei: Der Winter hatte Hessen auch am Freitag fest im Griff.

Frankfurt - Blechschäden, Streusalzmangel, Schulfrei: Der Winter hatte Hessen auch am Freitag fest im Griff. Für die nächsten Tagen sagen Meteorologen weitere Schneefälle voraus, allein am Samstag könnten es bis zu acht Zentimeter Neuschnee werden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach warnte vor Schneeverwehungen und glatten Straßen. Weil Streusalz fehlt, wird das Landesamt für Straßen- und Verkehrswege künftig dem Räumdienst für Autobahnen und Bundesstraßen Vorrang einräumen.

Am Frankfurter Flughafen fielen am Freitag bis zum späten Nachmittag nach Angaben des Betreibers Fraport 120 Flüge aus. Auf den Straßen ereigneten sich Dutzende Unfälle. Auf der Autobahn 3 (Frankfurt-Köln) ging zeitweise nichts mehr. Die A5 blieb in der Nähe von Zwingenberg bis zum frühen Nachmittag gesperrt.

30 Unfälle allein auf der Autobahn 5

Nach ersten Schätzungen entstand in Hessen bei Karambolagen am Freitag Schaden in Millionenhöhe. Über das Winterwetter freuen durften sich indes etliche Schulkinder in den Kreisen Limburg-Weilburg, Lahn-Dill und Vogelsberg: Ihnen bescherte das Schneechaos einen freien Tag. Rund um Darmstadt gab es nach Angaben der Polizei mehr als 40 Unfälle - davon allein 30 auf der Autobahn 5 zwischen Frankfurt und Mannheim.

Zwischen Zwingenberg und Bensheim war ein mit Chemikalien beladener Kleinlaster auf eis- und schneeglatter Bahn in den Graben gerutscht. Um den Wagen zu bergen, wurde die Autobahn mehrmals gesperrt. Auf einer Landstraße bei Bensheim landete ein 22-Jähriger mit seinem Wagen in den Leitplanken, als das Auto bei einem Bremsmanöver ins Schleudern kam.

dpa

Quelle: op-online.de

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