Wirtschaft in Rhein-Main ist stabil

Frankfurt (ku) - „Die Wirtschaft in der Region steht aufgrund der stabilen Binnenkonjunktur und einer guten weltwirtschaftlichen Dynamik weiterhin auf soliden Beinen“, erklärte Ralf Geruschkat, Chefvolkswirt der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt, bei der Vorstellung der Konjunkturumfrage.

Allerdings spüren die Unternehmen die Euro-Krise. Das IHK-Geschäftsklima liege bei 116 Punkten - ein Wert von 100 Zählern bildet die Grenze zwischen positiver und negativer Grundstimmung, berichtete die Kammer. Dies sei eine Verschlechterung um elf Zähler gegenüber der Umfrage im Frühsommer. .

Etwas weniger Unternehmen berichteten von guten Geschäften, hieß es. Ihr Anteil sei von 43 auf 40 Prozent gesunken. Andererseits steige der Anteil an Unternehmen mit schlechten Geschäften nur um einen Punkt. Wegen der Unsicherheiten über den Ausgang der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum rechneten nur noch 22 Prozent der Firmen mit besseren Geschäften. Im Frühsommer seien es 32 Prozent gewesen.

„Die Aussichten für den Arbeitsmarkt bleiben stabil“, schrieb die IHK Frankfurt. „Eine Mehrheit von 67 Prozent aller Unternehmen will ihre Mitarbeiterzahl unverändert beibehalten.“ Ein Wermutstropfen: Planten im Frühsommer noch 23 Prozent der Firmen mit mehr Personal, so sind es aktuell nur noch 18 Prozent.

„Der Fachkräftemangel stellt für viele Unternehmen in der Region eine große Herausforderung dar“, so die Kammer. Derzeit können offene Stellen von einem Drittel der Unternehmen nicht „adäquat besetzt werden“, berichtete die Kammer.

Quelle: op-online.de

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