Unternehmen aus der Region ausgezeichnet

Wirtschaftsminister Al-Wazir vergibt hessische Gründerpreise

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Tarek Al-Wazir

Bad Homburg - Unternehmen aus der Region zählen zu den Preisträgern des hessischen Gründerpreises. Bei dem Wettbewerb werden aber auch Gewinner gekürt. Von Marc Kuhn

„Die Gründertage Hessen vermitteln jedes Jahr ein lebendiges Bild des Einfallsreichtums und Innovationsgeists hessischer Gründerinnen und Gründer“, sagte der Wirtschaftsminister des Landes, Tarek Al-Wazir (Grüne), bei der Verleihung des Preises 2016 in Bad Homburg. „Hessen spielt auf diesem Gebiet ganz vorne mit und steht bei der Gründungsintensität an erster Stelle der Flächenländer. “ Der Minister zeichnete Eva Schönherr von der Maßschneiderei „Der Schöne Herr“ in Fulda als Siegerin in der Kategorie „Mutige Gründungen“ aus. Von Al-Wazir wurden außerdem Christoph Seipp von „Die Kolter“ in Gießen und Andreas Uhlmann von „High-Solutions“ aus Schlüchtern als Preisträger in der dieser Kategorie geehrt.

„Sie alle haben sich mit Begeisterung, Energie und Leidenschaft für ihre Gründungsidee eingesetzt. Dieses Engagement wird heute belohnt, auch wenn nicht jeder den ersten Platz erreichen konnte“, sagte Laudator Matthias Oppel, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Agentur für Arbeit, Bad Homburg. Oppel prämierte Robert Matheis von „Die Maisterei Glutenfreie Bäckerei“ aus Solms-Oberndorf als Sieger in der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze“. Als Preisträger wurden Jesco Mann und Jens Iwan Schönfelder von „ConditCouture“ aus Frankfurt, deren Backstube in der Langener Altstadt ist, und Silke Tremel von Home Instead aus Neu-Isenburg geehrt.

Schließlich zeichnete Laudator Jan Bach, Geschäftsführer bei Syzygy Bad Homburg, in der Kategorie „Innovative Geschäftsidee“ Matthias Leppert und Thomas Weidmann vom „Homburger Hörhaus“ als Sieger mit dem Gründerpreis aus. Bach sagte: „Gründer sind der Treibstoff unserer Wirtschaft. Selbst dann, wenn sie ganz klein und mit noch so kühnen Ideen anfangen.“ Neben Leppert und Weidmann würdigte Bach auch Joana Sandkuehler und Jonas Berger von „Noglla“ aus Wiesbaden sowie Joseph und Johannes Schreiter vom „Frankfurter Brett“ aus Offenbach als Preisträger. „Gründer sind Innovatoren. Dafür müssen sie visionär und mutig sein“, so Bach.

Elisabeth Neumann, Projektleiterin Gründertage Hessen bei KIZ SINNOVA in Offenbach, die die Veranstaltung organisiert, freute sich über die große Beteiligung am Wettbewerb. Die 96 Bewerber haben zusammen über 1100 Arbeitsplätze geschaffen, das ist Rekord in der Geschichte des Preises. Die Beteiligung ist um rund ein Drittel höher als im Vorjahr und liegt nur knapp unter dem Rekord von 2013 mit 97 Gründern. In der regionalen Verteilung der Teilnehmer führt das Rhein-Main-Gebiet. Der Gründerpreis ist nicht dotiert, der Nutzen für die Teilnehmer besteht in der öffentlichen Anerkennung ihrer Leistungen.

Quelle: op-online.de

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