Tatort Wochenmarkt

Messerstecher in Psychiatrie eingewiesen

+

Frankfurt - Ein Mann ist wegen eines lebensgefährlichen Messerstichs auf einem Frankfurter Wochenmarkt in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden. Der Messerstecher wurde zuvor laut Gutachten wegen einer Schizophrenie als gemeingefährlich eingestuft.

Wegen eines lebensgefährlichen Messerstichs auf einem Frankfurter Wochenmarkt ist ein 47 Jahre alter Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden. Das Landgericht Frankfurt befolgte in seiner Entscheidung heute den Antrag der Staatsanwaltschaft. Das spätere Opfer der Attacke war ein Mann, der den Beschuldigten offenbar fixiert hatte - was dieser als Bedrohung ansah. Als das Opfer auch noch anfing zu telefonieren, versetzte der Täter ihm einen tiefen Stich in den Bauch.

Eine Wochenmarkt-Kundin verfolgte den Flüchtenden in der U-Bahn und zu Fuß durch mehrere Stadtteile bis an die Nidda, wo er das Messer in den Fluss warf, aber kurze Zeit später festgenommen wurde. Laut Gutachten gilt der Messerstecher wegen einer Schizophrenie als gemeingefährlich. Er hat bereits elf Aufenthalte in Kliniken hinter sich.

dpa

Quelle: op-online.de

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion