Frankfurter Wohnungsmarkt

Immobilienblase nicht in Sicht

Frankfurt - Die Preise auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt steigen nach Einschätzung der Stadt trotz anhaltend hoher Nachfrage und begrenztem Angebot nicht mehr so stark. „Der Markt kühlt etwas ab“, sagte Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne).

„Wir sehen in Frankfurt keine Immobilienblase“, ergänzte Cunitz. „Frankfurt ist jetzt und in absehbarer Zeit eine besonders sichere Geldanlage. “ Eigentumswohnungen seien 2013 im Durchschnitt vier Prozent teurer gewesen als im Vorjahr. Das Plus war damit nur halb so hoch wie 2012. Die Preissteigerung habe zudem etwa dem Anstieg der Mieten entsprochen.

3650 Eigentumswohnungen wechselten 2013 den Besitzer – 1150 weniger als im Jahr zuvor. Bei Neubauten stiegen die Preise im Schnitt um vier Prozent auf 3700 Euro pro Quadratmeter. Für eine Eigentumswohnung –neu und alt – wurden im Schnitt 3000 Euro pro Quadratmeter bezahlt, im Westend über 8000 Euro. Die teuerste Wohnung – City mit Main-Blick – kostete 2,8 Millionen Euro. Die größte war 356 Quadratmeter groß, die kleinste nur 19. Im Durchschnitt war eine gehandelte Eigentumswohnung 81 Quadratmeter groß, kostete rund 245 000 Euro und war 34 Jahre alt. Die Preissteigerung bei neuen Reihenmittelhäusern betrug sechs Prozent. 420.000 Euro wurden im Durchschnitt bezahlt. Für das teuerste Haus des Jahres – Stilaltbau im Westend – fielen 6,7 Millionen Euro an. Das größte verkaufte Haus hatte ein Grundstück von mehr als 2000 Quadratmetern, das kleinste knapp 80.

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dpa

Quelle: op-online.de

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