„Wolkenkratzer Festival“: Alle wollen hoch hinaus

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Frankfurt - 1996, 1998, 2001, 2007, 2013. Die Jahreszahlen stehen für einen der spektakulärsten Termine, die Frankfurt bereit hält: das „Wolkenkratzer Festival“. Von Michael Eschenauer

1,2 Millionen Besucher kamen 2007, aber in diesem Jahr wolle man versuchen, diese Zahl zu toppen, verkündete gestern Hans-Dieter Hillmoth, Geschäftsführer des privaten Radiosenders FFH, der das Festival organisiert. „Wir müssen mehr tun für das Image von Frankfurt und der gesamten Region“, sagte er zum Hauptmotiv für das höchste Fest Deutschlands.

Am 25. und 26. Mai ist es also wieder so weit: 18 Hochhäuser, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, lassen insgesamt 80 000 Menschen in luftige Höhen vor. Neu mit dabei sind der Tower 185 (erbaut 2011), das Jumeirah Hotel (2011), der Opernturm (2010) sowie das main-foruum der IG Metall und das Eurotheum.

Gebucht sind bereits 100 Attraktionen

Damit die, die unten bleiben müssen, nicht nur traurig auf der Straße rumstehen, werden FFH und 50 Sponsoren sowie weitere 100 beteiligte Unternehmen an den beiden Tagen ein riesiges Rahmenprogramm bieten. Gebucht sind bereits 100 Attraktionen. Sie sorgen für ein Fest entlang eines fünf Kilometer langen „Wolkenkratzer-Parcours“.

Am Samstagabend (25. Mai) lädt die Innenstadt auf ihren zentralen Plätzen zur „Nacht der Wolkenkratzer“ mit nationalen und internationalen Stars sowie dem Skyline-Feuerwerk ein. Letzteres wird mit Musik untermalt und von den Hochhäusern abgefeuert. Auf den Bühnen treten an beiden Abenden Pop-Bands, die Neue Frankfurter Philharmonie und das Ensemble „Bolero Berlin“ auf. Top-Stargast ist Nena.

Wer ein Ticket für einen Wolkenkratzer will, muss sich am 24. April, ab 7 Uhr im Internet unter einloggen (max. 4 Tickets pro Person). Alles übers Programm gibt es unter der gleichen Adresse.

Von 20 Kränen aus können Besucher, die keinen Zutritt zu Hochhäusern haben, ebenfalls aus der Vogelperspektive auf die Stadt blicken. Es gibt Fußballspieler, die in der Vertikalen, an einer Hausfassade kicken, Basejumper springen von Hochhäusern, aus 150 Tonnen Sand wird die Skyline nachgebaut. Am Sonntag (26.) haben zudem die Innenstadt-Geschäfte offen. Alle Darbietungen seien kostenlos, so Hillmoth. Des weiteren erwartet werden die „Castellers de Vilafranca“, 150 Spanier, die mehrstöckige „Menschentürme“ bauen. Gestern gab ein weiterer Stargast, der Grazer Slackline-Profi Reinhard Kleindl, auf dem Dach des Tower 185 eine Kostprobe dessen, was er beim Hochhaus-Fest zeigen will: Er wird in 185 Metern Höhe auf einer Slackline der Schwerkraft trotzen.

Quelle: op-online.de

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