Worum es den Streikenden geht

Mit ihrem Aufruf zum Bildungsstreik wollen Studenten- und Schülerverbände auf Missstände in Schulen und Universitäten hinweisen.

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Dürfen Lehrer denn streiken?

Streiken für Bildung

Dabei stellen sie folgende zentrale Forderungen: Soziale Öffnung der Hochschulen durch den Abbau von Zulassungsbeschränkungen, mehr Studienplätze und die Abschaffung von Studiengebühren; Nachbesserungen bei der Bologna-Reform: Abkehr vom Bachelor als Regelabschluss, weniger Verschulung, Möglichkeit zu individueller Schwerpunktsetzung im Studium, mehr Mobilität zwischen den Hochschulen; Demokratisierung des Bildungssystems durch mehr Mitbestimmung der Studenten in den Hochschulgremien; Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen durch Aufstockung des Lehrpersonals (Forderung nach 8 000 zusätzlichen Professoren), durch Förderung aller Studenten statt Elitenbildung, durch Einheit von Forschung und Lehre und durch Umsetzung freier alternativer Bildungskonzepte; Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems sowie mehr Lehrer bei kleineren Klassen.

Die Bildungsgewerkschaft GEW fordert konkret für die Schulen in Hessen:

Rücknahme der Pflichtstundenerhöhung von 2004 ab dem Februar 2010; 10 000 zusätzliche Deputatsstunden für die Lehrkräfte an den Schulen; Fortsetzung der Altersteilzeitregelung und keine Erhöhung des Eintrittsalters in den Ruhestand und Besetzung der freiwerdenden Stellen durch voll ausgebildete Lehrkräfte. (psh/AP)

Quelle: op-online.de

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