200 Hinweise bei Polizei eingegangen

Würth-Entführung: Zwei Monate nach der Tat Fall weiter ungelöst

+
In diesem Waldstück bei Würzburg wurde der Sohn von Schrauben-Milliardär Reinhold Würth unversehrt gefunden.

Schlitz/Gießen - Zwei Monate nach der Entführung des Milliardärssohns Würth sind die Verbrecher noch immer auf freiem Fuß. „Es konnten bislang keine Täter ermittelt werden“, sagte Thomas Hauburger von der Staatsanwaltschaft Gießen am heute auf Anfrage.

Nach der Tat am 17. Juni im osthessischen Schlitz sind mehr als 200 Hinweise bei den Ermittlern eingegangen, die meisten sind abgearbeitet, wie Hauburger sagte. Von einer heißen Spur ist nichts bekannt. Und die Hoffnungen schwinden: „Je länger die Tat zurückliegt desto schwieriger wird ein Ermittlungserfolg“, räumte der Jurist ein. Der behinderte Sohn von Schrauben-Milliardär Reinhold Würth war am 17. Juni in Schlitz gekidnappt worden. Der 50-Jährige lebte dort in einer Wohngemeinschaft für behinderte und nicht-behinderte Menschen. Einen Tag später wurde er in einem Wald bei Würzburg unversehrt an einen Baum gekettet gefunden. Zuvor hatte ein Entführer die Geodaten des Ortes preisgegeben. Zu einer Übergabe der drei Millionen Euro Lösegeld kam es nicht. Sie scheiterte nach Angaben der Ermittler. (dpa)

Quelle: op-online.de

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion