Zeitenwende bei Opel

Ein Jahrtausend ging, ein anderes kam. Und damit die Erneuerung bei Opel. Beginnend mit dem Opel Vectra und dann vor allem dem dritten Opel Astra wurde die Opel Modellpalette komplett neu entwickelt. Ein aufsehenerregendes Design läutete die Emotionalisierung der Marke ein.

1909 bis 1918

Der massenhaften Verbreitung des Automobils stand zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor allem eins entgegen: der hohe Preis. Die Überlegung von Opel: Nur ein günstiger Wagen, der für ein breites Publikum erschwinglich ist, kann die Produktionszahlen steigen lassen. Deshalb entwickelte Opel 1909 ein Fahrzeug speziell für den Mittelstand: den "Doktorwagen". Der "Opel 4/8 PS", wie der "Doktorwagen" offiziell hieß, war kleiner und wendiger als herkömmliche Fahrzeuge. Deshalb konnte der Zweisitzer in den engen Straßen und Gassen viel einfacher rangiert werden. Ärzte, Tierärzte und Rechtsanwälte konnten so leichter zu ihren Klienten kommen - und das ganz ohne einen Chauffeur. 1911 ging die so genannte "alte" Fabrik in Rüsselsheim in Flammen auf. Das bedeutete das vorübergehende Aus für die Fahrradproduktion und das Ende der Nähmaschinenfertigung.

1928 produzierte Opel den ersten Achtzylinder.

Bis dahin hatte das Unternehmen eine Millionen Nähmaschinen gefertigt. Auf den Ruinen entstand umgehend ein neues Werk und die Geschäfte liefen im Jahr des 50. Firmenjubiläums 1912 schon wieder ganz hervorragend. 1914 wurde der hubraumstärkste Opel Motor aller Zeiten gebaut: Der Grand Prix Rennwagen 260 PS besaß einen gusseisernen Reihenvierzylinder, mit einem Hubraum von zwölf Litern, einer oben liegenden Nockenwelle, 16 Ventiltechnik und einem Vierganggetriebe. Die Investition lohnte sich. Rekordfahrer Carl Jörns errang mit der gewaltigen Rennmaschine zahlreiche Siege. Der Erste Weltkrieg hatte auch Folgen für die Automobilproduktion.

Der erste Opel Rennwagen.

Statt Personenwagen wurden vermehrt Lastkraftwagen benötigt - und in Rüsselsheim in großen Stückzahlen produziert. Trotzdem gab es auch interessante Neuerungen bei den Pkw. Es entstand der erste Sechszylinder mit 4,7 Liter Hubraum im Modell "Opel 18/50 PS".

1919 bis 1928

Der Krieg war zu Ende, die wechselhaften Jahre der Weimarer Republik begannen. Ab 1919 baute Opel zunächst auf das zweite Standbein: Fahr- und Motorräder. Mitte der 1920er Jahre schien die Wirtschaftskrise überwunden, und Opel konnte durch die revolutionäre Fließbandproduktion den günstigen, legendären "Laubfrosch" als Massenfahrzeug anbieten. Zunächst war 1919 die Opel Renn- und Versuchsbahn südlich von Rüsselsheim fertiggestellt worden. Sie war eine der ersten permanenten Rennstrecken Deutschlands, die noch vor der Berliner AVUS und dem Nürburgring ihren Betrieb aufnahm. Ziel dieser Rennstrecken war zweierlei: Fahrzeuge zu testen und der Automobilbranche durch werbewirksame Rennen Verkaufspotenziale zu erschließen. Die Automobilbegeisterung hatte ganz Deutschland erfasst: Allein zum Eröffnungsrennen der Opel Rennbahn im Oktober 1920 strömten zehntausende von Zuschauern.

1921 wurde der "Opel 8/25 PS" auf der ersten Automobilausstellung der Nachkriegszeit vorgestellt.

Mit Beginn des neuen Jahrzehnts florierte bei Opel zunächst das Fahrradgeschäft. Im Laufe der 1920er Jahre fand unter anderem das Modell "Blitzrad" zahlreiche Abnehmer, und die Adam Opel GmbH konnte sich 1928 als die "größte Fahrradfabrik der Welt" bezeichnen. Der Automobilsektor erholte sich nur langsam: 1921 wurde der "Opel 8/25 PS" auf der ersten Automobilausstellung der Nachkriegszeit vorgestellt. Doch die Zeiten waren schlecht. Mit steigenden Verkaufszahlen an Pkw und Lkw und einem Marktanteil von 37,5 Prozent war Opel 1928 größter deutscher Automobilhersteller. In dieser Position konzipierte und fertigte Opel ein exklusives Fahrzeug für die Oberklasse: den ersten Opel Achtzylinder. Der Luxuswagen Regent wog über zwei Tonnen, insgesamt wurden 25 Exemplare gebaut.

Die schönsten Opel-Modelle im Wandel der Zeit

Zeitenwandel bei Opel

Ende der 1920er Jahre erregte Fritz von Opel mit dem "RAK"-Raketenprogramm riesiges Aufsehen. Auf der Berliner AVUS erreichte der RAK2 eine Geschwindigkeit von 238 km/h. Nach dem Erfolg mit dem RAK2 folgten Schienenversuche, bei denen "Raketen-Fritz" den Weltrekord mit dem RAK3 auf 254 km/h schraubte. Und Fritz von Opel unternahm 1929 den ersten Raketenflug der Welt auf dem Frankfurter Rebstockgelände. Das öffentliche Echo war gewaltig: Die Presse überschlug sich vor Begeisterung, und Fritz von Opel avancierte zu einem wahren Volkshelden.

1929 bis 1938

Die kreditfinanzierte Konjunktur brach Ende der 1920er Jahre mit der Weltwirtschaftskrise zusammen - und auch die Automobilindustrie litt darunter. Durch einen klugen Schachzug der Opel Brüder entkam Opel dem Krisenszenario: Nach vielen Verhandlungen übernahm die General Motors Corporation, die wegen hoher Einfuhrzölle seit längerem ein Produktionswerk in Deutschland suchte, die Aktienmehrheit der Adam Opel GmbH. Opel bewahrte sich den Namen und behielt seine Eigenständigkeit. Die Marktposition wurde nicht nur gefestigt, sondern ausgebaut. Als erster deutscher Hersteller überschritt Opel bei der Jahresproduktion Mitte der 1930er Jahre die 100.000-Fahrzeug-Grenze.

Die Opel-Versuchsstrecke in Rüsselsheim.

1936 erblickte ein weiterer Verkaufsschlager das Licht der Welt: Der Opel Kadett. Die Erfahrungen aus der Produktion des Opel Olympia trugen dazu bei, dass der kleinere Opel Kadett für nur 2.100 Reichsmark angeboten werden konnte. Bis zur erzwungenen Produktionseinstellung durch das NS-Regime 1940 hatte Opel 107.000 Exemplare verkauft. In den 1930er Jahren führte die Konzentration auf das Automobilgeschäft in letzter Konsequenz dazu, dass die Fahrradproduktion verkauft wurde. NSU übernahm sie 1937. Bis zum 75-jährigen Bestehen hatte Opel 2,6 Millionen Fahrräder produziert. Die Motorradproduktion wurde bereits 1930 eingestellt. In jene Zeit fällt die Einführung der Oberklassenmodelle Opel Admiral und Opel Kapitän. 1939 war Opel der größte und fortschrittlichste Automobilhersteller für Pkw und Lkw in Europa mit rund 25.000 Mitarbeitern.

1939 bis 1948

Der einmillionste Opel, ein Kapitän, lief 1940 vom Band, knapp vor dem Ende der Pkw-Produktion auf Weisung des NS-Regimes. In den folgenden Kriegsjahren entstanden in den Werkshallen zahlreiche Blitz-Lkw-Modelle, Ersatzteile und Komponenten für die deutsche Rüstungsindustrie, unter anderem Fahrwerke, Triebwerksteile und kugelsichere Tanks für Flugzeuge. 1944 wurde das Werk Rüsselsheim zu 50 Prozent, die Fabrik in Brandenburg nahezu völlig zerstört. Direkt nach dem 8. Mai 1945 begann der Wiederaufbau. Nachdem Opel zunächst im Auftrag der Amerikaner mit der Produktion von Kühlschränken begonnen hatte und sich mit Ersatzteilfertigung über Wasser hielt, fertigten die Männer der ersten Stunde den Opel Blitz-Lkw. Der erste verließ 1946 das Opel Gelände.

Die Opel-Lkw-Serie.

Insgesamt wurden 1947 3.219 Opel Blitz-Lkw gefertigt. Bei Opel hatte man den Verlust des Werks Brandenburg und der gesamten Kadett-Produktionsanlagen als Reparationszahlung an die Sowjetunion verschmerzen müssen. Dennoch: 1947 konnte die Pkw-Produktion mit einer überarbeiteten Version des Vorkriegsmodells Opel Olympia wieder beginnen. 1948 kam eine fast unveränderte Version des Opel Kapitän hinzu, mit dessen Start allmählich der Aufschwung eingeleitet wurde. Nach der Währungsreform sprang die Konjunktur an, General Motors übernahm wieder die Konzern-Verantwortung und die Opel Modelle erfreuten sich immer größerer Beliebtheit; das deutsche Wirtschaftswunder stand unmittelbar bevor und Opel leistete seinen Beitrag.

1949 bis 1958

Schon 1950 war das Werk in Rüsselsheim wieder vollständig instand gesetzt. Drei Jahre später stieg die Jahresproduktion erneut auf über 100.000 Fahrzeuge, der rasche Wiederaufstieg der Marke Opel begann. In den 1950er Jahren brachte Opel eine Fülle von Modellvariationen auf den Markt. Jahr für Jahr wurden jeweils modernisierte Karosserieformen präsentiert. Dazu kamen der Ausbau der Ressourcen und der Produktion. Beispielsweise verfügte Opel 1951 als erster deutscher Hersteller über ein Prüffeld auf dem Rüsselsheimer Werksgelände.

Ein Verkaufsschlager - der Opel „Olympia“.

Eines der Flaggschiffe der 1950er Jahre war der Opel Olympia Rekord. 1953 avancierte das neue Modell zum Star der IAA. Auch wenn der Opel Olympia Rekord in den Folgejahren häufig sein Design änderte - so wurde das "Haifischmaul" zum Gittergrill - fanden sich bis 1957 stolze 558.452 Käufer. Genausogut wie der neue Opel Olympia Rekord kam der neue Opel Kapitän an, der sich 1953 im wahrsten Sinne des Wortes im neuen Gewand präsentierte. Die bereits mit dem Rekord eingeführte Ponton-Karosserie nach amerikanischem Stil streckte sich beim Opel Kapitän durch die glatte Linienführung besonders lang.

Auch im Lkw-Segment brachten die 1950er Jahre einen atemberaubenden Aufschwung. Der erste Lastwagen nach dem Krieg bescherte Opel vor allem eins: viel Optimismus, die alte Position im deutschen Markt wieder erreichen zu können. Der 1,5 Tonner Opel Blitz trug seinen Teil zum Aufbau bei: Er war sehr robust und zuverlässig, wie man es von Opel seit Jahrzehnten gewohnt war. Er wurde bis 1951 mit nur kleinen Änderungen, aber verschiedenen Modell-Varianten gebaut. Eine Erfolgsgeschichte schrieb auch der 1,75 Tonner Blitz Lastkraftwagen und seine Brüder: Die Modelle blieben bis 1975 im Programm, natürlich nicht ohne zahlreiche Überarbeitungen. Viele verschiedene Aufbauten und Spezialanfertigungen bis hin zum kleinen Omnibus waren lieferbar.

1959 bis 1968

Der ökonomische Aufschwung und die Aufbruchstimmung der 1960er Jahre wurden von Opel mitgestaltet. Die Menschen konnten und wollten sich wieder etwas leisten. Und ihre größten Wünsche waren ein Fernseher und ein Auto! Die Produktions- und Entwicklungskapazitäten wurden ausgebaut. Zunächst fuhr der neue Opel Kadett ab 1962, dem Jahr des 100-jährigen Jubiläums, im neuen Werk in Bochum vom Band. Nur vier Jahre später folgten das Komponentenwerk in Kaiserslautern sowie das Testzentrum im hessischen Dudenhofen.

Der Opel Kapitän (hier Baujahr 1961) prägte ein ganzes Jahrzent.

Das neue Jahrzehnt prägte ein neues Opel Design: Neue Sachlichkeit und gewohnte Zuverlässigkeit standen im Vordergrund, freilich mit der vielleicht schönsten sportlichen Variante, dem Opel GT. Zunächst als Designstudie auf der IAA 1965 vorgestellt, startete 1968 die Serienproduktion. Und bald wusste ganz Deutschland: "Nur Fliegen ist schöner!". Opel stellte 1961 das sportliche Opel Rekord Coupé vor. Es war ausgestattet mit praktischen Details wie Liegesitze, Rückfahrscheinwerfer, Lichthupe und Doppeltonhorn. Das Coupé wurde zwei Jahre gebaut und fand über 33.000 Käufer.

Der Bestseller: In dem völlig neuen Werk, 1962 in Bochum eröffnet, wurde zunächst der neue Opel Kadett gebaut. Im Ruhrgebiet gab es ausreichend Platz und durch die Zechenkrise auch genügend Facharbeiter. Der Slogan "Ein neues Auto aus einem neuen Werk" demonstrierte das Selbstbewusstsein von Opel. 1966 verließ bereits der einmillionste Opel Kadett die Werkshallen.

1969 bis 1978

Das neue Jahrzehnt begann auch bei Opel mit großem Optimismus - und das zu Recht: 1971 lief der zehnmillionste Opel vom Band, ein Opel Rekord Caravan. Nur ein Jahr später war Opel der größte Automobilhersteller in Deutschland mit einem Marktanteil von 20,4 Prozent. Besonders erfolgreich verlief die Entwicklung des Images: Seit Mitte der 1970er Jahre konnte Opel sein sportliches Image wieder stärken. Dafür stand insbesondere der Name "Manta".

Der Opel Ascona.

1975 wurden der Manta B und der Ascona B auf den Markt gebracht. Aufgrund seiner hohen Alltagstauglichkeit und der vielfältigen Motorenpalette übertraf das Modell alle Erwartungen und etablierte sich neben dem Kadett als überaus beliebtes Fahrzeug.

1979 bis 1988

1979 markierte der Kadett D einen Wendepunkt in der Entwicklung von Opel. Es war der erste Opel mit Frontantrieb, der für kleine und mittlere Fahrzeuge mehr Platz und verbesserte Fahreigenschaften brachte, wie einen stabileren Geradeauslauf. Erfolgreich setzte sich dieses Konzept unter anderem im Opel Corsa durch. Neue Wege in der Aerodynamik und bei den Diesel-Motoren brachten Fahrdynamik bei geringem Benzinverbrauch. 1982: Der im neuen Werk im spanischen Zaragoza produzierte Kleinwagen Opel Corsa wurde schnell zum meistverkauften Fahrzeug in seinem Segment. In Deutschland entwickelt, bewährte sich der Opel Corsa als Autokonzept für den paneuropäischen Markt. Die vollautomatisierte Fertigung erfolgte in Spanien, die Motoren kamen aus Wien-Aspern.

Der Opel Vectra.

Die 1980er Jahre wurden für Opel ein Jahrzehnt der Innovationen: 1985 war Opel der erste Hersteller mit einer kompletten Katalysator-Modellreihe. Und 1986 feierte der Opel Omega Premiere. Mit dem besten cW-Wert seiner Klasse von 0.28 fuhr das Automobil weltweit an die Spitze. 1988 die nächste Premiere: Der Opel Vectra ging an den Start, mit Frontantrieb und einem ebenfalls hervorragenden cW-Wert von 0.29.

1989 bis 1998

Der Übergang zu den 1990er Jahren markierte für Opel erneut eine Zeit des Aufbruchs. Das Thema Umwelt gewann rapide an Bedeutung. Seit 1989 rüstete Opel als erster europäischer Hersteller alle Modelle serienmäßig mit Katalysator aus. Als erster Autoproduzent verwirklichte Opel einen Recycling-Kreislauf für Kunststoffe.

Auch bei den Modellen ging man neue Wege. Der Opel Astra löste den Opel Kadett ab, und der Opel Vectra lief im neuen Werk Eisenach ab 1990 vom Band. 1994 entstand der 30-millionste Opel. Entwicklungen wie der Opel Zafira und die Studie Signum wiesen bereits den Weg ins dritte Jahrtausend. Für seinen vierten deutschen Standort wählte das Unternehmen direkt nach der Wiedervereinigung 1990 die Wartburgstadt Eisenach, eine Region mit einer langen Automobiltradition. Mit dem erstmals realisierten Opel Produktionssystem setzte Eisenach Maßstäbe in Sachen Produktivität, die in alle Opel Werke weltweit exportiert wurden. 1992 lief der erste Opel Vectra "made in Eisenach" vom Band.

Der Opel Corsa der ersten Generation.

1994 - Der konsequent designte Opel Tigra kam auf den Markt, ein elegantes Coupé für viel Fahrspaß. Im selben Jahr verließ der 30-millionste Opel die Werkshallen, ein Opel MV 6. Highlights 1997 - Erstmals erfolgte die Auszeichnung der "Stillen Sieger" des Sports, z.B. ehrenamtliche Helfer, mit dem Georg-von-Opel-Preis. Im selben Jahr startete Opel die "Initiative Mobilität" mit einem Navigationssystem für die Modelle Opel Vectra und Opel Omega. Und mit dem 1.0 12V im Opel Corsa bot Opel als einziger europäischer Hersteller einen Dreizylinder-Motor an. Eine neue Nutzfahrzeuggeneration begann mit dem Opel Arena und die Studie Signum begeisterte die Öffentlichkeit in Genf.

1998 - Die neue Unternehmenszentrale in Rüsselsheim wurde eingeweiht und das neue Opel Werk im polnischen Gleiwitz eröffnet. Die Nutzfahrzeug-Offensive fand ihre Fortsetzung mit dem Opel Movano. Und während eine neue Generation des Opel Astra produziert wurde, lief der einmillionste Vectra in Rüsselsheim vom Band.

1999 bis heute

1999 - Im 100. Jahr der Automobilproduktion bei Opel eröffnet das Besucherzentrum Opel Live seine Tore und der Opel Millennium Express, eine umfassende Opel Ausstellung auf Schienen, rollt durch Europa. Neuland betritt Opel erfolgreich mit dem Zafira, der das Segment der Compact Vans mit variablem Innenraum begründet. Als 50-millionster Opel wird ein Omega in Rüsselsheim produziert.

2000 - ein weiteres Jahr der Innovationen: Der Agila und das Astra Coupé gehen an den Start, und in Genf präsentiert Opel das Konzept des Zafira mit Brennstoffzellen-Antrieb. Im gleichen Jahr folgt eine Zafira-Variante mit Erdgasantrieb und die Einführung eines Leichtmetall-Motors mit 2.2 Liter Hubraum und 108kW (147 PS).

Der Opel Astra ist heute eines der beliebtesten Opel-Modelle (hier ein Cabrio).

Zum Start des neuen Jahrtausends 2001 kommt der Opel Vivaro und das Astra Cabrio auf den Markt. Zudem geht der Corsa in die dritte Generation und mit dem Zafira OPC präsentiert Opel den schnellsten Van Europas. Lust auf Fahrspaß wecken auch das Astra Coupé OPC X-treme auf dem Autosalon in Genf und eine reinrassige Fahrmaschine: der Opel Speedster.

2002 - ein Jahr wegweisender Premieren: Die neue Markenkampagne "Opel. Frisches Denken für bessere Autos." wird eingeführt und der neue Opel Vectra kommt auf den Markt. Der Brennstoffzellen-Zafira Hydrogen 1 erzielte 15 internationale Rekorde. In Rüsselsheim eröffnet Opel das modernste Automobilwerk der Welt und in Berlin die Repräsentanz "Opel in Berlin". Am Ende des Jahres präsentiert Opel seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht.

Mit der Einführung von vier neuen CDTI-Common-Rail-Dieselmotoren und der TWINPORT-Benzinspar-Technologie geht Opel in Sachen Motoren in die Offensive.

2003 - Mit der Einführung von vier neuen CDTI-Common-Rail-Dieselmotoren und der TWINPORT-Benzinspar-Technologie geht Opel in Sachen Motoren in die Offensive. Und auf dem Opel Testgelände in Dudenhofen stellt der Opel ECO Speedster gleich 17 internationale Rekorde auf. Dass innovative Technologie und Hightech-Motoren nicht nur Studien und Konzeptfahrzeugen vorbehalten sind, beweist Opel mit der Markteinführung des Opel Speedster Turbo und des Erdgas-Kombi Opel Astra Caravan 1.6 CNG. Deutsche Doppelpremiere feiern die Rüsselsheimer mit den Modellen Signum und Meriva. Auf internationalem Parkett sorgen die Weltpremiere der dritten Opel Astra-Generation, der neue Opel Vectra Caravan und die Limousinen-Studie Insignia für Furore.

2004 - In diesem Jahr läuft der 60millionste Opel vom Band. Und mit der Markteinführung der dritten Generation des Opel Astra und des Astra Caravan feiert Opel große Erfolge in der Kompaktklasse. Die zweitürige Variante, der Astra GTC, debütiert auf dem Pariser Autosalon mit seinem betont dynamischen Design. Eine weitere Neuheit: der Tigra TwinTop, das erste Funcar von Opel mit versenkbarem Stahl-Klappdach.

Auf der IAA 2005 feiert Opel gleich zwei Weltpremieren: die neue Studie Antara GTC, die zum Konzeptauto des Jahres gewählt wurde, und das neue Cabrio-Coupé Astra TwinTop.

2005 - Opel erobert Platz 2 bei den Neuzulassungen zurück! Und nicht nur aus diesem Grund ist 2005 ein Jahr des Markterfolgs. Die Modellpalette wird mit attraktiven Fahrzeugen, wie dem dynamisch-sportlichen Astra GTC inklusive innovativem Panoramadach ausgebaut und erweitert. Beweis für diese erfolgreiche Strategie sind nicht nur die Verkaufszahlen, sondern auch die vielen Testsiege. Besonders stolz macht das zweite Goldene Lenkrad für den neuen Opel Zafira. Auf der IAA feiert Opel gleich zwei Weltpremieren: die neue Studie Antara GTC, die zum Konzeptauto des Jahres gewählt wurde, und das neue Cabrio-Coupé Astra TwinTop. Für einen rasanten Jahresabschluss sorgt die komplett gewordene Reihe der Opel Spitzensportler: die OPC-Modelle.

2006 - das Jahr in dem die komplette Opel Modellpalette den Turn-around der Marke dokumentiert. Besonders deutlich wird das bei der Einführung des neuen Opel Corsa. Der großartige Kleinwagen sorgt mit seinem dynamischen Design, seinen innovativen Features und der hochwertigen Verarbeitung europaweit für Furore. Doch nicht nur die Volumenmodelle machen von sich Reden. Ein Fahrzeug wie der Zafira 1.6 CNG, mit dem Opel der einsetzenden Klimadebatte um Jahre voraus ist, landet für einen 7-Sitzer mit dem geringsten CO2-Ausstoss (138g/km*) beim Umweltranking des Verkehrsclub Deutschland auf Platz 1. Und mit dem neuen Opel GT wird ein faszinierender Roadster auf die Straßen geschickt.

2007 - Der stärkste Opel Kleinwagen aller Zeiten feiert Premiere: Der Opel Corsa OPC. Mit seinem Hochleistungsaggregat und dem perfekt abgestimmten Sportfahrwerk setzt er Maßstäbe in Sachen Dynamik, Handling und Agilität. Die Markteinführung der neuen Corsa Generation wird durch diesen Sportwagen erfolgreich – und spektakulär – abgeschlossen.

Zum Start des neuen Jahrtausends 2001 kommt der Opel Vivaro und das Astra Cabrio auf den Markt.

2008 - Das Jahr steht ganz im Zeichen des neuen Flaggschiffs von Opel: Dem Opel Insignia. Als "Auto des Jahres 2009", "Auto der Vernunft", Gewinner des "Gelben Engel" und des "red dot design award" ist heute schon eines klar: Dem Insignia steht eine große Zukunft bevor. Dazu kommt der ganzheitliche Qualitätsanspruch der Marke - das belegt nicht zuletzt der Auto Bild-Qualitätsreport 2008 (Heft 42, 2008), in dem Deutschlands Autofahrer Opel zur "besten deutschen Marke" gewählt haben. Auch die Zahlen sprechen für sich: 25 Jahre ungetrübte Beliebtheit des Opel Corsa und 10 Millionen verkaufte Modelle des Opel Astra machen deutlich, welches Gewicht die Marke mit dem Blitz in Deutschland hat. Mit dem neuen Opel Agila und dem neuen Opel Zafira sind 2008 außerdem zwei weitere Fahrzeuge auf den Markt gekommen, die das Potenzial zu echten Publikumslieblingen haben. Doch was wäre Automobilbau in der Gegenwart, wenn dabei nicht unser wertvollstes Gut berücksichtigt würde - die Umwelt? Deshalb hat Opel 2008 seine Initiativen im Bereich Umweltschutz noch einmal deutlich verstärkt. Mit Erfolg: Unsere neue ecoFlex-Motorentechnik ist emissionsarm, ohne auf Leistung zu verzichten.

Quelle: opel.de

Quelle: op-online.de

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