Zwei Städte - ein Fest

Die 13. Nacht der Museen in Frankfurt und Offenbach setzt auf außergewöhnliche Ausstellungsorte und spektakuläre Neueröffnungen. Das Motto lautet dieses Jahr „KunstSehen!“

Aus Frankfurter Sicht sollen vor allem das neu gebaute Städel-Museum sowie das komplett umgestaltete Deutsche Filmmuseum am Samstag ab 19 Uhr die Besucher des gigantischen Kulturfestes anlocken.

Offenbach ist mit dem Ledermuseum, dem Klingspormuseum, dem Haus der Stadtgeschichte, der Aulich-Merkle-Stiftung sowie der Kulturinitiative „achtzehn:52“ im Hauptbahnhof dabei. In der ganzen Stadt und in den beteiligten Häusern gibt es Tanzperformances der „Asphalt Piloten“. Der sonst eher triste Hauptbahnhof soll zur „Living Gallery“ (lebenden Galerie) werden: Ein Sprüher geht ans Werk, Miguel Graetzer zeigt seine Fotografien, in der Schalterhalle gibt es statt Bahnfahrkarten Strandatmosphäre und Musik von DJ Double D.

Erstmals beteiligen sich in Frankfurt auch der Jazzkeller, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Verein „basis“ und der Kunstverein Familie Montez an der Aktion. Insgesamt etwa 50 Museen, Veranstaltungsorte und Galerien stehen den Besuchern offen.

Die beteiligten Kulturinstitutionen bieten neben den Dauerausstellungen spezielle Programme an. Der Verein „basis“ gibt etwa einen Einblick in seine Künstlerateliers, auf dem Main schwimmt eine Licht- und Klanginstallation. Es gibt in Frankfurt Stadtrundgänge, zum Beispiel auf den Spuren Rosemarie Nitribitts. Im Hauptbahnhof rücken die „Menschen am Zug“ in den Blickpunkt.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite:

www.nacht-der-museen. de

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © George Klicker / Pixelio.de

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