Arbeitslos

Möglichkeiten an Geld zu kommen

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Muss man wirtschaftliche Krisenzeiten ins Auge blicken, ist die Beantragung eines Kredites für viele oft die einzige Option, an eine bestimmte Geldsumme zu kommen.

Kritisch wird es, wenn eine überfällige Rechnung, die dringende Reparatur am Auto oder eine defekte AEG Waschmaschine bezahlt werden muss. Wer in der Vergangenheit dann nicht genug oder gar nichts ansparen konnte, steht schnell vor der Frage, woher das Geld nehmen?

Gerade für Arbeitslose ist diese Thematik wieder und wieder im Mittelpunkt. Ebenso betrifft dieses Problem auch immer mehr ältere Menschen. Zwar ist die Arbeitslosigkeit im Alter von 55 Jahren bis zur Rente rückläufig – dennoch sind fast 500.000 Personen aus dieser Altersgruppe arbeitslos gemeldet. Der Ausweg ist für Betroffene dann der schnelle Kredit, mit dem Geld geliehen werden kann. Doch welche Möglichkeiten hat ein Arbeitsloser? Schließlich kann er eines der Hauptkriterien zur Sicherung einer Kreditsumme, ein regelmäßiges Einkommen, nicht nachweisen?

Fakt ist, dass sich die Suche nach einem Geldgeber für einen Menschen ohne Arbeit schnell zu einer Art Spießrutenlauf entwickeln kann. Hinzukommt, dass aufgrund der Situation, Arbeitslose bei der Schufa in Deutschland oder der KSV in Österreich bereits Einträge haben. Diese mindern die finanzielle Überzeugungskraft bei der Hausbank zudem, wenn es um die Beantragung eines Darlehens geht.

Kann ein Arbeitsloser überhaupt erfolgreich einen Kredit beantragen?

Wie bereits erwähnt, ist die individuelle Kreditwürdigkeit stark abhängig von dem Einkommen, über das der Betroffene regelmäßig verfügen kann. Für einen Beschäftigungslosen ist dies jedoch nicht gegeben. Dennoch hat er Chancen, einen Kredit zu beantragen. Die Herausforderungen, um diesen jedoch auch zu bekommen, werden nicht kleiner. Denn für den Kreditgeber wird das Risiko ungleich höher, wenn der Kreditnehmer seine Verbindlichkeiten gegenüber der Bank nicht begleichen kann. Im Regelfall würde das Finanzinstitut auf den Lohn zurückgreifen, wenn ein Beschäftigungsverhältnis besteht. Das ist jedoch bei jemandem ohne Arbeit nicht gegeben.

Ist nicht das Arbeitslosengeld ein regelmäßiges Einkommen?

Betroffene argumentieren dann nicht selten, dass der Bezug von Arbeitslosengeld doch ebenfalls eine Art regelmäßiges Einkommen ist. Und auch wenn es Stimmen gibt, die dem Geld von Staat eine höhere Sicherheit als dem herkömmlichen Einkommen zuschreiben, ist das Ganze lediglich theoretischer Natur. Denn Fakt ist, dass Banken dies anders sehen. Somit wird sich kein Kreditinstitut finden, welches die monatliche Buchung vom Arbeitsamt als klassisches Einkommen akzeptiert.

Möglichkeiten, als Arbeitsloser, Geld zu leihen

Dennoch kann ein Beschäftigungsloser grundsätzlich einen Kredit beantrage und diesen auch bekommen. Als Erstes sollte die eigene Hausbank angesprochen werden. Diese kennt sich aus Sicht der Kreditinstitute mit den individuellen Gegebenheiten meist am besten aus. Denn viele werden über eine lange Zeit bereits bei dem Unternehmen ihr Konto haben.

Eine Alternative, um schnell eine Option für einen Kredit aufzutun, ist ein Sofortkredit. Dieser ist im Regelfall, wenn alle geforderten Unterlagen eingereicht und sämtliche Vorgaben erfüllt sind, binnen kürzester Zeit auf dem eigenen Konto. Eine zuverlässige Hilfe bieten dabei Portale im Internet. Über ein solches können Kredite bereits in 7 Minuten abgeschlossen werden. Dabei wählen Sie lediglich den Nettokreditbetrag und die gewünschte Laufzeit. Schon werden Ihnen Angebote mit Top-Zinsen, schneller Zusage sowie Auszahlung, präsentiert. Das Ganze ist zudem unverbindlich, kostenlos und Schufa-neutral.

Führt dieser Weg nicht zum Erfolg, können ebenso Verwandte und Freunde gefragt werden, ob diese ein Darlehen geben würden. Natürlich lässt sich ebenfalls in einem solchen Rahmen ein Vertrag niederschreiben. Darin enthalten sein sollten neben der eigentlichen Kreditsumme auch die Rückzahlungsmodalitäten.

Eine weitere Option, bei einem schnellen Blick in das Internet, sind private Geldgeber, die dort ihre Dienste anbieten oder ausländische Banken. Hier sind die Obergrenzen jedoch im Regelfall niedrig und Zinssätze von 15 Prozent sind keine Seltenheit. Grundsätzlich gilt es, bei solchen Möglichkeiten, extrem vorsichtig zu sein.

Bessere Aussichten dank Sicherheit

Wer seine Chancen, online wie offline, auf eine Kreditzusage erhöhen möchte, sollte eine Sicherung angeben. So kann auch ein Arbeitsloser relativ einfach an einen schnellen Kredit kommen, wenn er ihn dringend braucht. Als Beispiel könnte ein Bürge helfen. Aus Sicht der Bank, kann bei einem Ausfall der Rückzahlung auf diesen zugegriffen werden. Dieser tritt im Zweifelsfall dann für den eigentlichen Kreditnehmer ein und begleicht die Kreditsumme. Wenn Sie als Beschäftigungsloser bei der Bank vorstellig werden und zur Kreditsicherung eine Bürgschaft mitbringen, sind Ihre Chancen definitiv die Besten. Gleiches gilt für die Beantragung im Internet. Auch hier ist ein solches Unterpfand schnell der ausschlaggebende Punkt, damit einem Darlehen zugestimmt wird.

Manche Anbieter offerieren ebenfalls die Option, Wertgegenstände, wie ein Auto oder wertvollen Schmuck, als Sicherheit für einen Kredit zu akzeptieren. Bei einem solchen Angebot sollte jedoch klar sein, dass die damit verbundene Kreditsumme nicht all zu hoch sein kann. Insofern dürften unter diesen Umständen ebenfalls ausländische Banken sowie private Anbieter nicht als tatsächliche Möglichkeit infrage kommen.

Fazit

Auch für Arbeitslose ist es möglich, einen schnellen Kredit zu bekommen. Wer dabei jedoch auf keinen Bürgen zurückgreifen kann, wird es zum einen schwerer haben, einen geeigneten Kreditgeber zu finden. Zum anderen ist die etwaige Summe nicht besonders hoch. Lediglich ausländische Bankinstitute sowie private Geldgeber, die mit Vorsicht zu genießen sind und auch nur begrenzte Kreditsummen bereitstellen, sind bei Ablehnung heimischer Banken noch möglich. Ebenfalls wird es bei diesen oft als „unbürokratisch“ deklarierten Angeboten nötig, als Beispiel sein eigenes Auto als Sicherheit anzugeben. Jedoch bleibt vielen in Notsituationen leider oftmals nur diese Chance.

Dennoch ist es wichtig, solche Offerten ausschließlich nach einer eingängigen Prüfung der klassischen Möglichkeiten zu überdenken. Wenn ein Kreditinstitut absagt, sollte ein anderes kontaktiert werden. Ebenfalls ist es ratsam, zeitgleich, im Verwandten und Freundeskreis zu suchen. Wenn sich hier kein Kreditgeber findet, so lässt sich vielleicht ein Bürge auftun, den der Betroffene dann wiederum bei der Bank als Sicherheit präsentieren kann.

In allen Fällen ist immer zu prüfen, was hinter den Konditionen steckt. Denn schnell können unseriöse Angebote oder versteckte Kosten in eine Schuldenfalle führen. Setzen Sie also im Internet auf bewährte Portale, wie das hier genannte, um seriös und sicher zu vergleichen.

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