Fahrbericht

Der Freund des Geldbeutels: Unterwegs mit dem Kymco Agility 300i

Der Kymco Agility 300i.
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Mit dem Agility 300i bietet Kymco jetzt ein neues Modell an.

Kymco bietet den neuen Scooter Agility 300i an. Doch lohnt sich ein Kauf? Wir verraten, was das neue Modell besonders macht.

Während bei den Rollern das Angebot in der oberen Hubraumkategorie eher dünner und dünner wird, herrscht in der Mittelklasse – also bei den Scootern mit 300 bis 400 Kubikzentimeter – eine harter Kampf um die Gunst der Käufer. Da muss man als Hersteller schon gute Argumente ins Feld führen. Kymco ist einer der fleißigsten Produzenten in diesem Segment und hat nun mit dem Agility 300i ein weiteres Modell im Angebot. Was hat der Neue zu bieten?
 

Kymco Agility 300i: Eine Frage des Preises

Es ist der Preis, der den Kymco heiß macht. 4288,10 Euro werden derzeit für ihn aufgerufen. Da kostet sogar mancher 125er-Roller mehr. Ermöglicht wird dieses wichtige Kaufargument dadurch, dass man beim Hersteller einfach ins Regal greifen kann und den bereits vorhandenen und bewährten Motor des X-Town herausholt. Der leistet im Agility nun 23 PS, hat ein maximales Drehmonet von 23 Nm (bei 6500 U/min) und macht den 191 Kilogramm schweren Roller 125 km/h schnell.
 

Die Ausstattung des Kymco Agility 300i

Ein Billigprodukt ist der Neue keineswegs. Er wird beispielsweise per Keyless-System gestartet. Das geht übers Zentralschloss und funktioniert erfreulich einfach und zuverlässig. LED-Leuchten und eine USB-Buchse im nicht abschließbaren Staufach gehören zu den weiteren positiven Ausstattungsmerkmalen des Kymco-Rollers, ebenso das Staufach unter der Sitzbank, das zwei Helme schluckt.
 

In diesem Staufach haben sogar zwei Helme Platz.

Kymco Agility 300i mit übersichtlichem Cockpit und solidem Motor

Ein nicht verstellbares Windschild und transparente Handschützer an den Lenkerenden sorgen für einen gewissen Komfort. Dass das Cockpit nicht mit Informationen in der Art eines Mäusekinos überfrachtet ist, sondern klar und übersichtlich die notwendigen Angaben vermittelt, empfanden wir eher als angenehm, denn als Mangel.

Der Motor braucht ein wenig Drehzahlen, um dem Agility die namensgebende Behändigkeit zu ermöglichen. Dann aber zieht er stetig voran, bis bei 125 km/h Schluss ist – auch wenn der Tacho dann deutlich über 130 anzeigt. Erfreulich: Die Rückspiegel sind groß und bleiben auch bei höheren Drehzahlen weitgehend vibrationsfrei.
 

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Scooter mit straffem Fahrwerk

In der Stadt schwimmt der Agility souverän mit und lässt sich auch von schlechtem Belag nicht aus der Ruhe bringen, außerhalb macht er bei zügiger Fahrweise dank seines etwas straff abgestimten Fahrwerks sehr viel Spaß. Und wenn es sein muss, absolviert er auch Autobahnkilometer ohne Murren.
 

Günstiger Verbrauch des Kymco Agility 300i

Dabei entpuppt sich der Kymco auch beim Unterhalt als Freund des Geldbeutels. Wir ermittelten trotz etlicher Vollgasetappen einen Verbrauch von 3,6 Litern auf 100 Kilometer. Der Tankinhalt von 13 Litern reicht also für erfreulich lange Fahrstrecken. Beim Agilility 300i gibt’s in allen Bereichen viel Roller fürs Geld.

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