Kompaktmodell aus Tschechien

Škoda Octavia 1.5 TSI ACT: Der Benziner hat eine echte Paradedisziplin

Fahraufnahme einer Škoda Octavia Limousine.
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Zählt zur Kompaktklasse – doch eigentlich ist der Škoda Octavia fast schon der Mittelklasse zuzuordnen.

Offiziell zählt der Škoda Octavia zur Kompaktklasse – doch ihr ist der beliebte Tscheche eigentlich längst entwachsen. So schlägt sich der 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner.

Mladá Boleslav – Kompakt? Obwohl sich der frisch in Deutschland gestartete Škoda Octavia IV die Plattform mit dem VW Golf 8 teilt, ist er mit seiner fast 4,70 Meter langen Karosserie dem Kompaktsegment längst entwachsen. Auch angesichts des großzügig geschnittenen Innenraums bewegt sich der Tscheche auf Mittelklasse-Niveau. Gestartet wird der Škoda Octavia 1.5 TSI ACT (ACT steht für „Active Cylinder Technology“, also Zylinderabschaltung) per Knopfdruck. Das 150-PS-Aggregat meldet sich zunächst leicht kernig zu Wort, bleibt ansonsten selbst bei Zylinderabschaltung im Teillastbereich unauffällig. Auf Wunsch entwickelt der Vierzylinder auch Temperament, sofern man die Gänge kräftig ausdreht. Der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h lässt sich in knapp über acht Sekunden abhaken, ziemlich fix fällt auch die 200er-Marke.

Entspanntes und niedertouriges Dahingleiten geht ebenfalls gut, denn bereits bei knapp über 1.000 Touren ist der Motor ruckelfrei fahrbar. Entsprechend mahnt der aufs Spritsparen fokussierte Bordcomputer immer wieder zum Hochschalten. Wer dabei eifrig ist und dann noch den Gasfuß sinnig einsetzt, wird mit Verbrauchswerten um 5 Liter hinkommen. Im Test des Škoda Octavia 1,5 TSI ACT waren es bei einem Mix aus Landstraße, Stadtverkehr und einigen flotter gefahrenen Autobahnabschnitten 5,5 Liter*– ein Wert, wie man ihn eigentlich von einem Diesel erwarten würde. Das ist dann auch die Paradedisziplin dieses Škoda. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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