Gefahr unterm Weihnachtsbaum?

Behörde warnt vor Billigprodukten

Gefahr unterm Weihnachtsbaum?
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Besser keine Billigprodukte unter den Weihnachtsbaum legen: Die Netzagentur rät Verbrauchern, nur bei seriösen und bekannten Anbietern Geschenke zu bestellen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Schnäppchen, kurzlebiges Billigprodukt oder gar Abzocke? Wer Weihnachtseinkäufe im Netz erledigt, sollte nicht nur auf den Preis schauen. Sonst drohen zur Bescherung böse Überraschungen.

Bonn (dpa/tmn) - Ob Lichterkette oder Bluetooth-Lautsprecher: Die Bundesnetzagentur warnt vor dem Kauf von Billigprodukten, deren Benutzung die Gesundheit gefährden oder Funkstörungen verursachen kann.

Es lohne sich, bei sehr billigen Produkten zwei Mal hinzuschauen - «das gilt besonders, wenn Sie Ihren Weihnachtseinkauf unter Corona-Bedingungen online erledigen», erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Man solle nicht nur nach Preis entscheiden. «Viele Produkte im Online-Handel kommen aus Fernost und entsprechen nicht den europäischen Sicherheitsnormen.»

Die Bonner Behörde ist für Überprüfungen elektrischer Geräte und Funkprodukte zuständig, dies tut sie auch nach Hinweisen von Verbrauchern. In den vergangenen Wochen fielen der Netzagentur vermehrt LED-Leuchtprodukte auf, die den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprechen. Auch Akkuladegeräte und sogenannte Action-Kameras, die Radfahrer oder Skifahrer einsetzen, wurden bemängelt.

Die Netzagentur appelliert an die Verbraucher, nur bei seriösen und bekannten Anbietern zu bestellen. Zudem sollte der Preis plausibel sein. Ist er es nicht, sollte man sich über den Anbieter im Netz erkundigen oder ihm Fragen stellen - seriöse Verkäufer antworten in der Regel recht schnell auf Kundenanfragen.

© dpa-infocom, dpa:201130-99-516147/2

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