Firefox 40: Malware-Schutz auch für Mac und Linux

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Firefox 40 warnt mit einem Banner vor Webseiten mit betrügerischer Software. Foto: Mozilla Foundation

In der neuen Firefox-Version 40 ist jetzt der Schutz gegen Schadprogramme für alle Betriebssysteme verfügbar - und er wurde ausgebaut. Für die nächste Version des Browsers arbeitet Mozilla bereits an der Verschärfung des privaten Surfmodus.

Berlin (dpa/tmn) - In der neuen Firefox-Version 40 wird die Malware-Erkennung nun auch auf Mac- und Linux-Rechnern unterstützt. Auf Windows-Systemen wurden Downloads schon zuvor auf Schadsoftware hin geprüft. Für die nächste Version des Firefox-Browsers soll der Privat-Modus mächtiger werden.

Neu für alle Betriebssysteme sind bei Firefox 40Warnungen vor Webseiten mit betrügerischer Software, die den Computer gefährden könnten. Hier wird ein Warnbanner eingeblendet, bevor die eigentliche Seite überhaupt geöffnet wird. Wer den Malware-Schutz, für den Daten an Googles Safe-Browsing-Dienst gesendet werden, nicht in Anspruch nehmen möchte, kann ihn in den Einstellungen deaktivieren. Firefox 40 ist zudem die erste Version des Browsers, die Windows 10 offiziell unterstützt.

Für die nächste Version des kostenlosen Browsers experimentiert die Mozilla-Stiftung mit erweiterten Möglichkeiten, die Datensammeln durch Webseitenbetreiber zu Werbenetzwerken erschweren sollen. Hierfür könnten künftig einzelne Webseitenelemente - darunter auch Werbeanzeigen oder Analysetools - blockiert werden. In seiner jetzigen Form verhindert der Privat-Modus nur das Anlegen von Verlaufsdaten und speichert keine Suchbegriffe.

Download von Firefox 40

Mitteilung der Mozilla-Stiftung (engl.)

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