Vorsicht bei E-Mails mit lukrativen Nebenjobangeboten

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Wer in einer E-Mail lukrative Nebenjobs angeboten bekommt, sollte skeptisch sein. Die Absender sind meist unseriöse Geschäftemacher. Foto: Peter Kneffel

Mainz (dpa/tmn) - E-Mails mit vermeintlich lukrativen Nebenjobangeboten sollten am besten sofort gelöscht werden. Denn hinter den angepriesenen Erwerbsmöglichkeiten können hochriskante Finanzgeschäfte stecken.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfals warnt vor aktuell kursierenden Werbebotschaften, die ein durchschnittliches Nebeneinkommen von bis zu 6000 Euro im Monat versprechen. Das Angebot - so versprechen die Absender - soll von einer "Verbraucherschutzzentrale" getestet und für gut befunden sein.

Tatsächlich habe keine Verbraucherzentrale dieses Angebot getestet. Im Gegenteil: Die Verbraucherschützer raten dringend davon ab, die in der E-Mail enthaltenden Links anzuklicken. Der angeblich lukrative Nebenjobangebot soll zur Teilnahme an hochriskanten Finanzgeschäften verleiten, bei denen der Totalverlust des eingezahlten Geldes droht. Außerdem bestehe das Risiko, sich Schadsoftware auf den Rechner zu laden. Wer solche Mails sofort löscht, geht kein Risiko ein.

Generell sollte man bei jeglichen Angeboten dieser Art sehr vorsichtig sein, so der Rat der Verbraucherschützer. Unseriöse Anbieter erkenne man unter anderem daran, dass sie ihren Firmensitz verschleiern, hohe Teilnahmegebühren verlangen oder die Abnahme großer Warenmengen verpflichtend machen.

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