Alternative zu Paypal, Apple Pay und Co.?

Giropay: Banken und Sparkassen mit einheitlichen Bezahldienst – interessant fürs Online-Shopping?

Viele Verbraucher zahlen ihre Einkäufe im Internet per Kreditkarte.
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Online-Shopping ist beliebt - dabei muss man auch ans Bezahlen denken.

Ab diesem Montag bieten die deutschen Banken und Sparkassen schrittweise einen einheitlichen Bezahldienst an. Was Sie über Giropay wissen sollten.

Die Banken und Sparkassen in Deutschland machen einen weiteren Schritt hin zur Vereinheitlichung ihrer Online-Bezahlverfahren. Wie Tagesschau.de berichtete, führen die Institute von heute (10. Mai) an nach und nach ihre Online-Bezahlangebote Paydirekt, Giropay und Kwitt unter der Marke Giropay zusammen.

Kwitt und Paydirekt werden zu Giropay

Verbraucher werden in einer mehrmonatigen Übergangsphase an die neue Marke herangeführt: Zum Start an diesem Montag (10.5.) stellen Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken ihr Handy-zu-Handy-Zahlsystem Kwitt auf „Giropay Geld-Senden“ um, berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Von Mittwoch (12.5.) an könnten Kunden dann bei Händlern, die Paydirekt nutzen, das Giropay-Bezahlverfahren auswählen.

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Giropay-Bezahlverfahren: Was bedeutet das beim Online-Shopping?

Die heimische Kreditwirtschaft wolle mit dem neuen gemeinsam Anlauf Verbrauchern ermöglichen, auf möglichst einfachem Weg zu bezahlen sowie schnell Geld von Konto zu Konto zu überweisen, schildert dpa zudem - unabhängig davon, bei welcher Bank das Konto letztlich geführt wird.

Nutzer müssten lediglich das Online-Banking verwenden und ihr Girokonto* für Giropay legitimieren, berichtete zudem die Tagesschau in dem genannten Beitrag. Es sei kein separates Konto bei einem zusätzlichen Dienstleister notwendig. Gleichzeitig gebe es auch Vorteile für Händler: Sie müssten nicht mehr mit jeder Bank einzeln über Verträge verhandeln.

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Alternative zu Paypal, Apple Pay und Co.?

Das auch unter „#DK“ oder „XPay“ bekannte Projekt will den Berichten zufolge eine Alternative zu Paypal, Apple Pay und Co. etablieren. Bislang spielten die deutschen Bezahldienste nur eine Nebenrolle, heißt es in dem Beitrag auf Tagesschau.de. Anders als PayPal sei Giropay noch nicht so weit verbreitet und könne zum Beispiel nicht für Einkäufe in Online-Shops aus den USA oder anderen Ländern verwendet werden. Auch innerhalb Deutschlands machten längst nicht alle Kreditinstitute mit, heißt es weiter auf Tagesschau.de. Ob das neue Angebot wirklich flächendeckend ausgerollt werde, hänge daher von den einzelnen Instituten ab.

Perspektivisch soll den Berichten zufolge auch die Girocard - die in Deutschland am meisten genutzte Debitkarte - in das Angebot integriert werden.

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Der nun beginnenden schrittweisen Zusammenführung der Online-Bezahlverfahren hatte das Bundeskartellamt im Dezember zugestimmt, schildert dpa unter anderem zu den Hintergründen. Allerdings hatten die Wettbewerbshüter dpa zufolge deutlich gemacht, dass im weiteren Verlauf noch Detailfragen zu klären seien. (ahu) *Merkur.de und Ruhr24.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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