Früher Lebensabend genießen

Schon vor 67 in Rente? Mit diesen vier Tricks sahnen Sie richtig ab

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Wer früh anfängt zu sparen, kann früher in Rente gehen? Es gibt auch andere Wege.

Erst mit 67 in Rente - für viele eine Horrorvorstellung. Wer schon früher raus will aus der Arbeitswelt, sollte folgende vier Regeln verinnerlichen.

München - Wer spielt sie nicht ab und an in Gedanken durch: die vielen Dinge, die man machen will, wenn man in Rente ist. Endlich Zeit für einen Hund, mehr Zeit für das liebste Hobby und lange Reisen, sofern die Gesundheit mitspielt. Doch die Jahre, die noch abzuarbeiten sind, liegen wie ein großer Berg vor diesen Träumen. Wer mit dem Gedanken spielt, früher in Rente zu gehen, sollte sich folgende Tipps von erfolgreichen Frührentnern durchlesen.

Reich und früh in Rente gehen: Diese Frührentner haben es geschafft

1. Auf Ausgaben, nicht auf Einnahmen konzentrieren: So lautet das Motto des Selfmade-Millionärs Chris Reining, der mit 37 in Rente ging. Das News-Portal Business Insider zitierte Reining: "Reich zu werden und reich zu bleiben, ist überwiegend ein Spiel, bei dem man unter seinen finanziellen Mitteln lebt. Wenn man das kann, wird man die Freiheit genießen, die die Menschen, die bloß reich leben, niemals erleben werden". Wer reich lebt, gibt Reining zufolge alles aus, was er verdient - und spart nichts an.

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2. Geld erzeugt Geld: Die US-Amerikanerin JP Livingston ging mit 28 in Rente - mit einem Vermögen von zwei Millionen US-Dollar. Ihr Tipp: So schnell wie möglich einen finanziellen Puffer aufbauen und diesen für sich arbeiten lassen: "Tut alles, was in eurer Macht steht, um die ersten 10.000, 20.000 oder 100.000 Euro anzusammeln", "Das wird eine Art Schneeball erzeugen, der euch viel schneller zum Reichtum führt, als ihr es euch vorstellen könnt." Livingston nutzte ihr angespartes Vermögen, um als Privatkunde der Großbanken einen Hypothekenzinsrabatt zu bekommen. Dafür musste sie Buy-and-Hold-Aktien kaufen, die ihr über die Laufzeit des Darlehens einen Rabatt in Höhe von 300.000 US-Dollar einbrachten.

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3. Der klassische Weg - viel verdienen, viel sparen, gut investieren: Mit 52 Jahren ging John (der seinen vollen Namen nicht angeben will) mit einem Vermögen von drei Millionen US-Dollar in Rente. Dem Portal Business Insider zufolge sagte er: "Reich zu werden, ist einfach — spart mehrere Jahre lang mehr, als ihr ausgebt". Die gute Nachricht: "Ein großes Erbe oder heiße Aktien-Tipps sind nicht notwendig".

4. Vermögensziel fest im Blick haben: "Jeder sollte basierend auf seinem Alter, seiner Berufserfahrung und seinem Einkommen ein vernünftiges Vermögensziel haben", schrieb Frührentner Sam Dogen in seinem Blog "Financial Samurai". Ziele würden helfen, den eigenen Finanzplan einzuhalten und sich zu motivieren, mehr zu machen, wenn man mal im Rückstand ist. Essenziell wichtig ist Dogen zufolge ein Leitfaden zum Vermögensaufbau. Den könne man sich auch an den Kühlschrank heften, um sich selbst auf Kurs zu halten.

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jg

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