Arbeitsrecht

Darf der Arbeitsvertrag ohne Grund befristet werden? Das sollten Sie wissen

Für Menschen mit wenig Berufserfahrung kann ein befristetes Arbeitsverhältnis womöglich neue Joboptionen öffnen. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn
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Für Menschen mit wenig Berufserfahrung kann ein befristetes Arbeitsverhältnis womöglich neue Joboptionen öffnen. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Ein Arbeitsverhältnis auf Zeit bietet wenig Planungssicherheit. Für Einsteiger kann es sich lohnen. Das sollten Sie dazu wissen.

  • Darf der Arbeitsvertrag* ohne Grund befristet werden?
  • Und wie lange ist eine Befristung ohne Sachgrund erlaubt?
  • Lesen Sie hier, was möglich ist und welche Rechte Sie haben.

Arbeitsvertrag: Befristung ohne Sachgrund nur bis zu zwei Jahre erlaubt

Einen befristeten Arbeitsvertrag können insbesondere Berufsanfänger auch als Chance sehen. Das erklärt Kerstin Plack, Referentin für Arbeits- und Tarifrecht bei der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) in einem Beitrag des Portals abi.de.

Lesen Sie auch: Kündigung: Kennen Sie die wichtigsten Regeln und Fristen?

Befristeter Arbeitsvertrag: Brücke in den Arbeitsmarkt

Zwar kann eine Befristung immer auch Stressfaktor sein, sie baue aber "Brücken in den Arbeitsmarkt", so Plack. Das gelte insbesondere für Bewerber, die kaum qualifiziert sind oder noch wenig Berufserfahrung haben. Sie haben dann die Möglichkeit, beim Arbeitgeber ihr Können unter Beweis zu stellen und gleichzeitig Erfahrung zu gewinnen. Im besten Fall ergibt sich eine Option auf Weiterbeschäftigung.

Lesen Sie hier: Kündigung: So lange ist die gesetzliche Kündigungsfrist

Bei Neueinstellungen brauchen Arbeitgeber keinen Grund für Befristung

Allgemein gilt: Bei Neueinstellungen brauchen Arbeitgeber keinen Grund für eine Befristung. Eine solche sachgrundlose Befristung darf aber höchstens für die Dauer von zwei Jahren eingegangen werden, erklärt die Expertin. Das Arbeitsverhältnis könne bis zu dieser Höchstdauer bis zu dreimal verlängert werden.

Erfahren Sie hier mehr: Darf mein Arbeitsvertrag ohne Grund befristet werden?

dpa/ah

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
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