Bewerbungstipp

Mit diesem Lebenslauf bleiben Sie Arbeitgebern auch Jahre später noch im Gedächtnis

Der Lebenslauf ist die Eintrittskarte zum Bewerbungsgespräch, und damit auch zum Traumjob.
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Der Lebenslauf ist die Eintrittskarte zum Bewerbungsgespräch, und damit auch zum Traumjob.

Die Stellenanzeige klingt verlockend – aber wie steche ich aus der Bewerbermasse heraus? Mit diesem Tipp für den Lebenslauf sichern Sie sich die Aufmerksamkeit des Arbeitgebers.

Bewerber zerbrechen sich oft den Kopf, wie sie mit Ihrem Lebenslauf* bei Personalern punkten können. Schließlich öffnet ein exzellenter Lebenslauf die Tür zum Vorstellungsgespräch. Dabei ist es einfacher als gedacht, Arbeitgebern nachhaltig im Gedächtnis zu bleiben.

Lebenslauf oft voller Fehler und zu chaotisch

Tatsächlich haben Personalverantwortliche oft mit chaotischen und unübersichtlichen Bewerbungsunterlagen zu kämpfen. Wer seinen Curriculum Vitae (CV) ordentlich gestaltet, ebnet sich selbst den Weg, damit der Lebenslauf auch gelesen wird. Das bestätigt auch Gary Burnison, Geschäftsführer der US-Consulting-Firma Korn Ferry. In einem Gastbeitrag für den US-Sender CNBC berichtet er, welcher Lebenslauf ihm in 20 Jahren besonders gut im Gedächtnis geblieben ist:

Alles war gut organisiert: Der Zeilenabstand war genau richtig, die Firmennamen fett gedruckt, die Überschriften kursiv und die Jobdetails in Aufzählungszeichen angeordnet. Oh, und es befand sich kein einziger Tippfehler darin“, schreibt Burnison. Der Lebenslauf war außerdem weder zu kurz noch zu lang - zehn Jahre Arbeitserfahrung waren im CV auf zwei Seiten zusammengefasst. Was Burnison besonders gefiel: Der Bewerber erzählte mit seinem Lebenslauf eine Geschichte - die seiner Karriere. Die einzelnen Stationen waren lückenlos aufgelistet und in chronologisch umgekehrter Reihenfolge geordnet.

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Tipp für Lebenslauf: Zeigen Sie Ihre Erfolge

All diese Punkte könnten Kandidaten in jedem aktuellen Bewerbungsratgeber lesen. Doch was Bewerbern offensichtlich fehlt, ist die Gabe, sich ins richtige Licht zu rücken und die Erfolge hinter den Verantwortlichkeiten sichtbar zu machen: „Was Arbeitgeber wirklich wissen wollen, ist, ob Sie ein überdurchschnittlicher Kandidat sind, der in der Lage ist, quantifizierbare Ergebnisse zu liefern“, so Burnison. Deshalb sollten Sie unbedingt Ihre Erfolge in konkreten Zahlen darstellen: Statt „Leiter des Marketing- und Sales-Team“ sollten Sie lieber schreiben: „Ich habe das Marketing- und Sales-Team geleitet und konnte den jährlichen Umsatz um 15 Prozent steigern, bei der Hälfte des Budgets“.

Auch interessant: So viel Zeit nehmen sich Personaler wirklich für Ihren Lebenslauf.

Lassen Sie sich weiterempfehlen, damit ihr Lebenslauf garantiert gelesen wird

Und noch einen wichtigen Tipp hat der erfahrene Personalverantwortliche parat: Lassen Sie sich von Freunden, Bekannten oder ehemaligen Kollegen empfehlen: „Ich bekomme täglich Dutzende von Lebensläufen von Leuten, die ich nicht kenne, und die überwiegende Mehrheit von ihnen bleibt ungeöffnet. Das mag hart erscheinen, aber das ist die Wahrheit: Sie sollten immer alles dafür tun, damit sie von jemandem vorgestellt werden.“ (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Mehr zum Thema: Lebenslauf: Personaler überfliegen nur 7 Angaben – sie sind entscheidend

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
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