Pferdetraining

Falsche Haltung sorgt für Ticks bei Pferden

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Eine falsche Haltung kann bei Pferden zu Verhaltensstörungen führen. Halter sollten die Ursachen abstellen und mit dem Tier eine Therapie beginnen.

Pferde, bei denen ein auffälliges Verhalten zu beobachten ist, leiden meist unter einer verkehrten Pflege oder Unterbringung. Auch Stress ist ein häufiger Auslöser. Helfen können dann nur eine verbesserte Haltung und gezieltes Training.

Bramsche - Schlechte Haltungsbedingungen können bei Pferden gestörtes Verhalten auslösen. Dazu zählen beispielsweise das Weben und das Koppen: Beim Weben wiegen die Tiere den Kopf ständig hin und her, beim Koppen verschlucken sie hörbar Luft.

Manchmal setzen die Vierbeiner dabei auch ihre Zähne auf einen Gegenstand auf. Fallen Haltern diese stereotypen Angewohnheiten auf, wenden sie sich am besten an einen Tierarzt. "Abgewöhnen lassen sich diese Störungen oft nur schwer", sagt Friederike Hänsch von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz. Gelingen kann es beispielsweise durch eine Verhaltenstherapie in Kombination mit einer besseren Haltung.

Meistens ist es sehr schwer, die Ursachen für die Störung herauszufinden. Oft sind eine falsche Haltung und Stress daran Schuld. "Dann muss individuell geguckt werden, wie man die Haltung verbessern kann", erklärt Hänsch. Das Ganze kann sich aber auch verselbstständigen: Das Tier webt dann beispielsweise immer noch, obwohl der eigentliche Auslöser gar nicht mehr vorhanden ist.

dpa

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