Geld sparen beim Einkauf – So geht’s!

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Hinter einigen Sonderangeboten stecken teure Fallen.

Der wöchentliche Einkauf von Lebensmitteln ist ebenso ein Teil des menschlichen Konsumverhaltens wie das Shoppen im Netz.

Egal ob analog oder digital, in beiden Welten versuchen Anbieter und Händler Geld durch die Verbraucher zu verdienen. Manchmal wenden sie sogar einige Tricks an, um das Kaufverhalten zu manipulieren. Konsumenten sollten sich darauf vorbereiten und können so gezielt Geld sparen.

Fallen im Supermarkt 

Der Einkauf von Lebensmitteln im Supermarkt oder beim Discounter ist Bestandteil des normalen Lebens. Aufgrund dieser Alltäglichkeit hinterfragen viele Menschen diese Tätigkeit nicht eindringlich genug und merken nicht, wenn sie in eine preisliche Falle tappen. Die unterschiedlichen Anbieter tricksen in vielen Bereichen. 

So ist das günstigste Produkt oftmals nicht so leicht zu finden. In einzelnen Fällen ist mal der Grundpreis pro Liter angegeben oder mal für ein halbes Kilo. Hier geht schnell der Überblick verloren. 

Um das zu verhindern, sollte sich bei favorisierten Produkten der Preis samt Inhaltsmenge notiert werden und zukünftig verglichen werden. Auf Anhieb sind auch die gerne genutzten Mogelpackungen nicht direkt erkennbar. Nicht selten sind Größe, Aussehen und Preis identisch. Erst bei genauerem Hinsehen fallen Unterschiede auf. Daher sollten beim Einkauf Füllmengen verglichen und Listen angefertigt werden. 

Gerne wird auch mit mehr Inhalt geworben und ein Schnäppchen deklariert. Dabei wurde vorher der Standardpreis angehoben, so dass die angepriesene Rabattierung letztlich zu einem höheren Endpreis führt. Auch hier ist ein stetiger Vergleich ratsam, um Mehrkosten zu vermeiden. Wenn es um Aktionen und Sonderangebote geht, sollten Verbraucher immer wachsam sein. In der Regel werden solche Waren offenkundig im Gang angeboten, um schnelle Kaufentscheidung zu provozieren. Dabei handelt es nicht immer um die günstigsten Produkte.

Sparen vor dem Einkauf 

Um wirklich Geld beim Lebensmitteleinkauf zu sparen, helfen einige Vorbereitungen im Vorfeld. Dazu gehört vor allem, den Einkauf mit vollem Magen zu tätigen. Wer hungrig einkauft, wird ganz automatisch mehr Geld ausgeben und mit großer Wahrscheinlichkeit unnötige Dinge kaufen. Ein leerer Magen im Supermarkt oder beim Discounter wird dadurch zwangsweise zu einem K.-o.-Kriterium für das eigene Portemonnaie. 

Ebenso wichtig ist die Anfertigung eines Einkaufsplans. Wer vorher genau überlegt, welche Dinge wirklich benötigt werden, vermeidet schmerzvolle und frustrierende Spontankäufe. Darüber hinaus offeriert ein strukturierter Einkaufsplan Handlungsspielraum. So können eventuell günstigere und größere Packungsgrößen gekauft werden. 

Ein Must-have für die Planungsphase des anstehenden Wocheneinkaufs sind Coupons und Gutscheine, die so gut wie jede Supermarktkette und jeder Discounter in den einzelnen Prospekten anbietet. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um Wertecoupons für Lebensmittel, sondern auch für andere nützliche Produkte. 

Einen kategorisierten Überblick über die aktuellsten Coupons und Gutscheine liefert das Schnäppchenportal Mein Deal, das auch mit anderen Deals und Angeboten aufwartet. Die Community liefert täglich die neuesten Rabattaktionen aus vielen Branchen und lädt zum Geld sparen ein.

Während des Einkaufs sparen 

Geld zu sparen beschränkt sich nicht nur auf die Planungen im Vorfeld des Einkaufs. Auch währenddessen kann mit einigen Verhaltensweisen der Geldbeutel geschont werden. In Zeiten einer umweltbewussten Gesellschaft sind vor allem Plastiktüten verpönt und schlucken bei jedem Einkauf ein paar Cents. Auf Dauer summieren sich so die Unkosten. Einen eigenen Einkaufskorb oder wiederverwendete Tüten mitzunehmen spart viel Geld. 

Da die Filialen der einzelnen Einzelhandelsketten mit vergänglichen Lebensmitteln arbeiten und so ans Tagesgeschäft gebunden sind, fallen die Preise für frische Produkte in der Regel am Abend. Bevor die Unternehmen die Produkte wegschmeißen müssen und kein Profit erzielen, werden diese für weniger Geld angeboten. Verbraucher können sich diesen Umstand zunutze machen. 

Die Vergänglichkeit von Lebensmitteln spiegelt sich auch im Haltbarkeitsdatum der einzelnen Produkte wider. Waren, die kurz vor dem Haltbarkeitsdatum stehen, werden in vielen Läden an bestimmten Stellen besonders günstig angeboten. Viele Menschen scheuen sich vor dem Kauf von solchen Produkten, obwohl diese noch immer voll in Ordnung sind. Daher kann der Kauf mit reinem Gewissen getätigt werden. Nichtsdestotrotz sollte der Preis allein kein ausschlaggebender Grund beim Einkauf sein.

Online-Shopping für Schnäppchenjäger 

Das Einkaufsverhalten der zivilisierten Gesellschaft verschiebt sich immer weiter in die digitale Welt. Unzählige Online-Händler bieten ihre Produkte im Internet an und befinden sich aufgrund der starken Konkurrenz in wettbewerbspotenten Märkten. Eine Situation, die den Verkäufermarkt in einen Käufermarkt wandelt, der Konsumenten mehr Macht zuspielt. 

Um Wettbewerbsvorteile zu generieren und eine Profitmaximierung zu erreichen, versuchen die unterschiedlichen Unternehmen unter anderem mit Angeboten, Rabatten und Aktionen Kunden zu akquirieren. Sowohl Gutscheincodes als auch regelmäßige Deals verlocken zum Shoppen. Daher sollte vor einer geplanten Bestellung nach solchen Rabattaktionen gesucht werden. 

Kräftige Preisnachlässe bringen auch Newsletter-Anmeldungen, die sich vor allem lohnen, wenn es aktuell keine passenden Gutscheincodes oder Angebote gibt. Viele Online-Händler haben diese Art des Marketings in ihre Geschäftspraktiken implementiert, um den eigenen Newsletter als Traffic-Quelle zu nutzen. Eine Anmeldung für den Newsletter hat meistens keine wirklichen Nachteile und bietet in der Regel einen kleinen Rabatt. 

Viele Firmen werben mit einer Geld-zurück-Garantie, Cashback oder einem Gratis-Test. Solche Aktionen existieren sowohl im Internet als auch im analogen Handel. Der Kaufpreis bestimmter Artikel lässt sich nach Einsendung der notwendigen Daten zurückerstatten. Vor allem Lebensmittel oder Drogerieartikel unterliegen häufig diesen besonderen Angeboten.

Weniger zahlen am PC 

Jeder Internetnutzer verfügt in der heutigen Zeit über ein digitales Profil, das auf der Grundlage von Dauer und Nutzungsgrad sehr detailliert ausfallen kann. Die erhobenen Daten machen sich unter anderem Online-Händler zunutze und wenden eine Personalisierung an. Im Zuge dieser Entwicklung gepaart mit dem Vormarsch der Smartphones fallen die Preise auf den mobilen Endgeräten oftmals höher aus. PC-Nutzer haben einen preislichen Vorteil und zahlen weniger. 

Der Grund für diese Marktstruktur liegt im Nutzerverhalten. Smartphone-User treffen laut Forschungsergebnissen grundsätzlich schnellere Entscheidungen, da sie unter mehr Zeitdruck stehen. Durch die zeitliche Knappheit werden die Preise am Smartphone seltener verglichen. Nicht zuletzt können auch der regionale Bezug und der Wohnort von Nutzern Einfluss auf die Preisgestaltung stehen. 

Wer sich diesen Faktoren bewusst ist und über Informationen der preislichen Strukturen verfügt, kann die eigenen Kaufentscheidungen sparend koordinieren. Dabei müssen es nicht immer utopisch hohe Ersparnisse pro Einkauf sein, sondern auch kleinere Rabattierungen tragen zur Entlastung der finanziellen Situation bei.

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