Intendant hält an Neuausrichtung fest

Alte Oper setzt weiterhin auf neues Konzept

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Frankfurt - Der Intendant der Alten Oper, Stephan Pauly, will auch in der kommenden Spielzeit an der begonnenen Neuausrichtung im Programm festhalten. Die Alte Oper gehört zu den bedeutendsten Musikhäusern in Deutschland.

Die Alte Oper Frankfurt hält in der kommenden Spielzeit an ihrer Neuausrichtung fest und setzt weiterhin auf Festivals und Themenreihen. Intendant Stephan Pauly will so nach eigenen Angaben vom Donnerstag dem Publikum ermöglichen, sich noch stärker mit berühmten Werken oder Künstlern auseinanderzusetzen. Das Konzerthaus eröffnet seine Saison daher zum zweiten Mal in Folge mit einem Musikfest (21. September bis 5. Oktober), das in diesem Jahr die Auswirkungen von Ludwig van Beethovens spätem Streichquartett op. 131 auf die Musikgeschichte zeigen will.

"Mit diesem Werk lässt Beethoven alles hinter sich, was das Streichquartett bis dahin ausgemacht hat - ein radikaler Neubeginn in der Musik", begründete Pauly die Wahl. Ein weiteres Festival stellt die Geigerin Carolin Widmann (12. bis 16. November), eines den Pianisten András Schiff (19. bis 22. März 2015) vor. Geplant seien auch Künstlergespräche, "die die klassische Konzertform weiterdenken und neu gestalten". Ergänzt wird das Programm durch Konzerte weltbekannter Künstler, Bälle und Kongresse.

Pauly hat vor zwei Jahren Geschäftsführung und Intendanz des Hauses übernommen, das mit 2400 Plätzen im Großen Saal zu den bedeutendsten und größten in Deutschland zählt. Er etablierte in seiner ersten Spielzeit vor allem neue Festivalreihen. Im vergangenen Jahr besuchten nach eigenen Angaben rund 440.000 Menschen die knapp 400 Veranstaltungen der Alten Oper. Das Gesamtbudget betrug rund 18 Millionen Euro, rund sieben Millionen davon steuerte die Stadt bei.

Sportpresseball in der Alten Oper

Sportpresseball in der Alten Oper

dpa

Quelle: op-online.de

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