100er-Marke durchbrechen

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Zum Geburtstagsfest der „Jumbos“ darf eine Torte nicht fehlen: Eine Babenhäuser Bäckerei hatte die Torte für den musikalischen Nachwuchs der Stadt gestiftet.

Babenhausen - (mj) „Es war uns wichtig, unseren Geburtstag ein bisschen größer zu feiern und die Sache über das ganze Jahr zu verteilen“, sagt Werner Kunkel, Ausbildungsleiter beim Babenhäuser Blasorchester und damit zuständig für den Nachwuchs, der besser unter „Jumbos“ bekannt ist.

Mit einem Geburtstagsfest auf ihrem Freizeitgelände am Langenbrücker Weg schlossen die jungen Musiker am Sonntagnachmittag den großen Veranstaltungsreigen anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens ab. Vorausgegangen waren bereits im März eine große musikalische Feier in der Stadtkirche sowie im Mai ein Geburtstagskonzert in der Stadthalle. Dass man gleich dreimal einlud, macht Kunkel am Erfolg der Nachwuchsabteilung fest: „Wir haben uns in zehn Jahren gut entwickelt. Die Sache ist fast zu einem Selbstläufer geworden“, hebt er hervor. Mittlerweile zähle man 98 Mitglieder und es bedürfe kaum noch Werbung, um neue Mitglieder für die Ausbildungskurse zu gewinnen. Dazu hätten sich die Jumbos in den letzten Jahren einen guten Ruf in Babenhausen aufgebaut, auch weil die Verantwortlichen zusätzlich zur Musikausbildung noch eine fundierte Kinder- und Jugendarbeit bieten.

Diese soziale Komponente zeige sich laut dem Ausbildungsleiter an den Freizeitangeboten wie Zeltlager, Grillabende oder Open-Air-Kinos. „Für die strukturierte Jugendarbeit spricht zudem unsere Jugendleitercard“, so Kunkel. Diese besäßen alle Jumbo-Jugendleiter. Sie beinhalte eine Schulung bei der Jugendorganisation des Hessischen Musikverbandes und bilde in punkto Rechte und Pflichten, Pädagogik, Finanzen, Werbung usw. aus.

Das Geburtstagsfest wurde mit dem jährlichen Familientag der Jumbos kombiniert, zu dem Anfang September die ganze Blasorchester-Familie eingeladen wird. Der Jugendausschuss hatte das gesellige Fest vorbereitet, auf dem zahlreiche Spielstationen für Groß und Klein, eine Modenschau mit alten Bläseruniformen des Vereins oder die Versteigerung ausrangierter Instrumente warteten. Zu Kaffee und Kuchen sowie Würstchen spielte zudem das Vor- und Jugendorchester auf. In die Zukunft blickt Kunkel optimistisch. So habe man von der Sparkasse Dieburg erst kürzlich einen Scheck über 5 000 Euro zur Anschaffung von Instrumenten erhalten. Nicht nur die fördern laut Kunkel den Ehrgeiz: „Wir haben derzeit 98 Jumbos und wollen dieses Jahr unbedingt die 100er Marke durchbrechen: Das schaffen wir spätestens im November, wenn der nächste Ausbildungskurs beginnt.“

Quelle: op-online.de

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