Und alle an den Projekten Beteiligte lächeln...

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Die kleinen Marionettenbauer der Markwaldschule zeigten ihre Kreationen bei einer kleinen Aufführung.

Langstadt (mj) - Mit einem großen Fest und zahlreichen Präsentationen beendete die Markwaldschule ihre Projektwoche. „Das war einfach klasse“, bilanzierte Schulleiterin Brigitte Lübow die Tatsache, dass von den sieben Projekten nur zwei von Lehrern realisiert wurden.

So übernahmen in großem Maße Eltern, Vereine und sonstige Personen von außen Verantwortung. Unter anderem engagierte sich der lokale TSV, die Feuerwehr oder der Kleestädter Michael Gambacurta, der den Kindern das Cajon, eine Art „Kistentrommel“ näher brachte. „Das war für mich einer der Höhepunkt, zu sehen, wie die Gemeinde bei der Projektwoche mitging“, lobte Lübow.

Insgesamt gab es sieben Projekte, dabei wurden unter anderem Marionetten gebaut, Papier geschöpft, das Leben auf dem Bauernhof erkundet oder die tiefere Bedeutung von „Peter und der Wolf“ ausgearbeitet. Der Projektwoche wurde in diesem Jahr schon deshalb eine besondere Aufmerksamkeit zuteil, da sie im vergangenen Jahr wegen Renovierungsarbeiten ausgefallen war. Nicht gerade positiv beeinflusst wird sie von der stetig schwindenden Schülerzahl in Langstadt (derzeit noch 65 Kinder), die der Schulleitung Sorgen bei der Umsetzung von Großprojekten macht. In Bezug auf die Projektwoche kann Lübow nach der jüngsten Neuauflage aber Entwarnung geben: „Die Sache funktioniert einfach. Wir können das machen, weil wir so engagierte Leute haben.“

Bei fast allen Projekten halfen eine stattliche Anzahl von Eltern mit. Bei eigentlich keinem Angebot musste Lübow nachhaken, ob es den Kindern gefällt – die meisten berichteten ihr begeistert von selbst. Neben dem Inhalt sieht die Schulleiterin den jahrgangsübergreifenden Charakter der Projektwoche als Grundlage für den Erfolg, der die Schüler der Klassen eins bis vier kräftig durchmischt. Das impliziert ein Lernen, das es im Regelunterricht nicht gibt.

Die vielen glücklichen Gesichter der letzten Tage sieht Lübow als Bestätigung: Zum einen stärkten sie die Motivation der Kollegen, zum anderen gäben sie den Schülern ein fast unersetzliches Gefühl: „Schule ist schön“.

Quelle: op-online.de

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