Neugestaltung am Bahnhof

Allee wird im Januar fallen

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Arbeiten am Vorplatz des Bahnhofs beginnen. Nach Fällung der Linden werden Feldahorn-Bäume gepflanzt. Die Linden an der Straße Am Bahnhof kommen weg. Im Januar werden sie gefällt.

Babenhausen - Noch ist es vergleichsweise ruhig, doch in diesen Tagen beginnt nun die Neugestaltung der Straße Am Bahnhof und des Bahnhofs-Vorplatzes. Die Straße wird dafür komplett gesperrt.

Die Maßnahme selbst besteht aus der Verlagerung der Bushaltestelle, die sich bislang im Einmündungsbereich der Wilhelm-Leuschner-Straße befand. In Zukunft steigen die Fahrgäste in der Straße Am Bahnhof ein. So werden Bus und Bahn für die Fahrgäste enger miteinander verknüpft. „Kürzere Wege bedeuten auch mehr Sicherheit, und zudem wird der Bahnhofsvorplatz attraktiver gestaltet“, heißt es dazu aus dem Bauamt.

In Erörterungen mit vielen Sachverständigen wurde festgestellt, dass die Erhaltung der bestehenden Lindenallee leider nicht möglich ist – zu viele Straßen- und Kanalbaumaßnahmen sind erforderlich. Nach Aussage der Baumexperten befinden sich die Linden in relativ schlechtem Zustand und würden die erforderlichen Tiefbauarbeiten nicht überleben. So werden etwa Mitte Januar die Linden links und rechts der Straße Am Bahnhof und die Reihe am Bürgersteig fallen.

Etliche Gespräche wurden geführt

Etliche Gespräche wurden geführt: So mit der Denkmalpflege, die den Alleencharakter an der Straße wieder hergestellt haben will. „Da rennt die Behörde bei uns offene Türen ein“, lässt das Rathaus verlauten – die Stadtverwaltung will sofort nach Beendigung der Umbau-Maßnahmen 18 neue Bäume pflanzen, die als neue Allee wieder auf das Bahnhofsgebäude ausgerichtet sind. Die Untere Naturschutzbehörde wurde ebenfalls befragt – und auch sie hat nun ihre Genehmigung erteilt.

Die Stadtverwaltung sieht sogar Vorteile mit der neuen Allee: Die künftigen Bäume erhalten größere Pflanzinseln, die ihnen einen angemessenen Wurzelbereich bieten. Die neue Allee soll attraktiver und pflegeleichter sein, da eine dem Stadtklima angepasste Straßenbaumsorte gewählt wurde: der kegelförmige Feldahorn. Dieser wächst auf einer Vielzahl von Böden, kommt mit Trockenheit, Stadtklima, Industriebelastung und leichter Streusalzbelastung zurecht und gilt als idealer Stadtbaum. Seine kompakte, kegelförmige Krone kann sich in ihrer natürlichen Form entfalten und muss nicht geschnitten werden, wie es bei den Linden immer wieder nötig war. Schließlich muss sich die Straßenplanung nicht exakt an die vorhandenen Baumstandorte halten und kann nach den Regeln der Technik erfolgen. Von Seiten Hessen Mobil/Straßen- und Verkehrsmanagement erhielt die Stadt erfreuliche Post: Die Gesamtmaßnahme soll 2014 gefördert werden.

st

Quelle: op-online.de

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