Alles im Wald erhält Zertifikate

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Eine der drei Teilnehmergruppen im Wald mit Förster Thomas Schmalenberg, dem Zertifizierungsbeauftragten im Forstamt Dieburg.

Babenhausen ‐ Eine umweltgerechte, sozial verträgliche und ökonomische Waldbewirtschaftung sichern sollen gleich mehrere Zertifizierungen im Bereich des Forstamtes Dieburg. Von Petra Grimm

Zum Babenhäuser Waldrundgang erläuterten Forstamtsmitarbeiter ein fünfjähriges Pilotprojekt des Landes, in dem der heimische Forst eine Vorreiterrolle inne hat. „Achten sie doch mal beim Einkaufen darauf, ob sie das entdecken“, sagte Förster Thomas Schmalenberg und zeigte auf das FSC-Siegel, das auf dem Holzstiel einer Grabgabel, eines Besens, auf Papierservietten und einer Packung Grillkohle angebracht war. Schmalenberg, Zertifizierungsbeauftragter und Bereichsleiter Produktion beim Hessischen Forstamt Dieburg, führte am Samstag gemeinsam mit seinen Kollegen Lothar Seipp und Tanja Wöber rund 80 Bürger in drei Gruppen aufgeteilt durch den Babenhäuser Wald. Start und Ziel war die Reiterschänke, wo es zum Abschluss auch einen Imbiss gab.

Thema des Waldrundgangs der Stadt und des Forstamtes waren zwei etablierte, weltweite Zertifizierungssysteme, die eine umweltgerechte, sozial verträgliche und ökonomische Waldbewirtschaftung sichern sollen. Neben dem PEFC (Programme for the Endorsement of Forest certification schemes ) Zertifikat, das die Wälder im Bereich des Hessischen Forstamtes Dieburg schon viele Jahre haben, sollen sie zusätzlich noch das strengere FSC-Zertifikat (Forest Stewardship Council) erhalten.

Diese flächendeckende Zertifizierung mit zwei Siegeln ist noch nicht verbreitet. Im Hessischen Staatswald läuft jetzt eine Testphase an, bei der das Forstamt Dieburg, das auch für den Babenhäuser Stadtwald zuständig ist, eine herausragende Rolle spielt, wie Forstamtsleiter Helmut Seitel erklärte.

Quelle: op-online.de

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